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Leipzig

Hans Zimmer Live

  • 150´
  • Konzert

Er ist der erfolgreichste Filmkomponist unserer Zeit: 10 Oscar-Nominierungen (ausgezeichnet für "Der König der Löwen"), 10 Grammy-Nominierungen, 13 Golden Globe-Nominierungen, über 19 Millionen verkaufte Soundtracks weltweit. Hans Zimmer hat Filmgeschichte geschrieben - mit mitreißender Musik zu zahllosen Filmklassikern wie "Der König der Löwen", "Gladiator", "Fluch der Karibik", "The Dark Knight", "Interstellar" oder "Inception". Erst seit 2016 geht Hans Zimmer mit seiner Musik auch auf Tour durch die großen Arenen der Welt. Mit einer überwältigenden Show begeistert er Publikum und Kritiker gleichermaßen - und sorgt für ausverkaufte Häuser.
Sein Auftritt in Prag im Juni 2017 vor 17.000 Menschen wurde aufwändig für das Kino mitgeschnitten: in bestechender 4K-Qualität und mit Dolby Atmos-Sound. Das Konzert kommt nun unter dem Titel "Hans Zimmer Live" am 1. Oktober für nur einen Abend ins Kino. Hans Zimmer wird dabei von 72 Musikern begleitet, darunter ein kompletter Chor, ein Symphonieorchester und seine eigene 21-köpfige Band aus handverlesenen Musikern und engen Freunden. Die Zuschauer erleben eine unglaubliche Liveshow, deren Wirkung durch die packende Lichtinszenierung und die herausragende Audioqualität noch gesteigert wird. Mitreißendes "Kopfkino" in Vollendung mit Musik aus über 20 Filmen, die Hans Zimmer durch seine Musik geprägt hat.

Cineplex Leipzig

So, 01.10.2017, 17:00 Uhr

2D OmU
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Royal Opera House 2017/18: La Bohème

  • 170´
  • Oper

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Als der mittellose Dichter Rodolfo der Näherin Mimì begegnet, verlieben sich beide auf der Stelle ineinander. Aber ihr Glück gerät in Gefahr, als Rodolfo erfährt, dass Mimì schwer krank ist. Der gefeierte Regisseur Richard Jones (Boris Godunov, Il trittico) leitet eine neue Produktion von Puccinis La bohème. Die Oper, unwiderstehlich in ihrer sinnigen, leidenschaftlichen Verschmelzung von Komödie und Tragödie, stellt eine Gruppe junger Künstler ins Zentrum, die sich in Paris, der Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, als Bohemiens durchs Leben schlagen. Jones gewährt auf seine typische Weise einen tiefen Einblick in diesen beliebten Klassiker, den der Bühnenbildner Stewart Laing in den 1850er Jahren ansiedelt. La bohème, Puccinis romantische Schilderung der Pariser Bohème mit unvergesslicher Musik und einer Liebesgeschichte aus dem Alltag hat das Publikum in aller Welt begeistert und gehört heute zu den beliebtesten Opern. Das Werk kam zum ersten Mal 1897 in Covent Garden auf die Bühne und wurde seitdem dort über fünfhundertmal aufgeführt.

Cineplex Leipzig

Di, 03.10.2017, 20:15 Uhr

Event
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Bolshoi Ballett 2017/18: Le Corsaire

  • 215´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Inmitten eines geschäftigen Marktes verliebt sich der Pirat Conrad auf dem Basar des Sklavenhändlers Lankedem auf den ersten Blick in die schöne Medora. Conrad entführt Medora als Lankedem entscheidet, sie an den Pascha zu verkaufen.

Inspiriert von Lord Bryons epischem Werk und überarbeitet von Alexei Ratmansky nach Petipas exotischem Klassiker des 19. Jahrhunderts, ist dieses Wunderwerk eine der großartigsten Bolschoi-Produktionen. Vollendet mit einem prächtigen beeindruckenden Schiffswrack und einer dramatischen Szenerie, ermöglicht diese großartige Romanze genügend Tanzeinlagen für fast das gesamte Ensemble und wurde speziell für diejenigen gemacht, die nach Wundern im Theater suchen.

Cineplex Leipzig

So, 22.10.2017, 17:00 Uhr

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Royal Opera House 2017/18: Alice im Wunderland

  • 185´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Auf einem Gartenfest an einem sonnigen Nachmittag sieht Alice mit Erstaunen, dass sich Lewis Carroll, ein Freund der Eltern, in ein weißes Kaninchen verwandelt. Als sie ihm in ein Kaninchenloch folgt, geht es immer merkwürdiger zu... Auf ihrer Reise durch das Wunderland begegnet Alice den eigenartigsten Gestalten. Sie ist hingerissen von dem charmanten Herzbuben, der wegläuft, weil er die Törtchen gestohlen haben soll. Eine Verwirrung folgt auf die andere. Dann schreckt Alice plötzlich auf. Hat sie das alles bloß geträumt? Christopher Wheeldons Ballett Alice im Wunderland eroberte 2011 die Bühne in einer Explosion aus Farbe, Magie und einfallsreicher, ausgeklügelter Choreographie. Joby Talbots Musik kombiniert moderne Klangwelten mit mitreißenden Melodien, die auf Ballettpartituren des 19. Jahrhunderts verweisen. Bob Crowley zieht für seine phantasievolle und spektakuläre Bühnengestaltung vom Puppenspiel bis zu Projektionen alles heran, was das Wunderland wunderbar realistisch erscheinen lässt. Alice begegnet einer Fülle ungewöhnlicher und auf Anhieb erkennbarer Figuren, von der höchst überspannten Herzkönigin - die eine aberwitzige Parodie des berühmten Rosen-Adagios aufführt - bis hin zu einem Karten spielenden Ballettkorps, einer sich windenden Raupe und einem steppenden Hutmacher. Doch das Werk weicht auch den dunkleren Strömungen von Lewis Carrolls Geschichte nicht aus: Die albtraumhafte Küche, die gespenstische Cheshire-Katze und die irritierte Teegesellschaft, alles wird anschaulich geschildert. Das Ergebnis bietet Tanz von Weltrang als bezaubernde Unterhaltung für die ganze Familie und zeigt das Royal Ballet von seiner besten Seite.

Cineplex Leipzig

Mo, 23.10.2017, 20:15 Uhr

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Royal Opera House 2017/18: Der Nussknacker

  • 150´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Die junge Clara schleicht am Weihnachtsabend nach unten, um mit ihrem Lieblingsgeschenk, einem Nussknacker, zu spielen. Doch der geheimnisvolle Zauberer Drosselmeyer wartet nur darauf, sie in eine abenteuerliche Welt zu entführen. Nachdem Clara und der Nussknacker den Mäusekönig besiegt haben, reisen sie durch das Schneeland in das Reich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee wunderbare Tänze aufführen lässt. Als Clara wieder zu Hause ist, glaubt sie alles nur geträumt zu haben - aber erkennt sie da nicht Drosselmeyers Neffen wieder? Peter Wrights gewissermaßen definitive Produktion für das Royal Ballet gilt als eine der beständigsten und bezauberndsten Versionen des Nussknackers. Lew Iwanows Ballett aus dem Jahr 1892, festlich inszeniert im Stil der Zeit mit tanzenden Schneeflocken und märchenhafter Bühnenmagie zu Tschaikowskys prächtiger, einschmeichelnder Musik, ist eine der bekanntesten Ballettpartituren überhaupt und die perfekte Unterhaltung für die Weihnachtszeit. Das Ballett, angelehnt an eine Erzählung von E.T.A. Hoffmann, beginnt mit einer lebhaften Weihnachtsfeier, deren viktorianische Szenerie Julia Trevelyan Oman mit üppigen Details vor Augen führt. Wright bindet auf sinnreiche Weise Teilstücke aus dem Originalmaterial des Balletts in die Choreographie ein, darunter den herrlichen pas de deux für die Zuckerfee und ihren Prinzen. In der betont herausgearbeiteten Beziehung zwischen Clara und dem Nussknacker- Prinzen verweist die Produktion in berührenden Untertönen auch auf die erste Liebe.

Cineplex Leipzig

Di, 05.12.2017, 20:15 Uhr

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Bolshoi Ballett 2017/18: Der Nussknacker

  • 135´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Als die Uhr am Weihnachtsabend um Mitternacht stehen bleibt, erwacht Maries hölzerne Nussknackerpuppe zum Leben und verwandelt sich in einen Prinzen. Als auch ihre anderen Spielzeuge zum Leben erweckt werden, brechen Marie und ihr Prinz zu einem traumhaften und unvergesslichen Abenteuer auf.

Eine Weihnachtstradition für die ganze Familie. Der Nussknacker erfüllt die Bolschoi Bühne für zwei Stunden mit Zauber und Magie. Zusammen mit Tschaikowskys geschätzter Partitur und einigen der größten Tänzer des Bolschoi bleibt "Der Nussknacker" eine Kostbarkeit, die man nicht verpassen sollte!

Cineplex Leipzig

So, 17.12.2017, 16:00 Uhr

2D
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Royal Opera House 2017/18: Rigoletto

  • 180´
  • Oper

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Das zentrale Thema der eindrucksvollen Tragödie Verdis, die David McVicars für die Royal Opera inszeniert hat, ist die Vernichtung der Unschuld. Rigoletto, Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, wird vom Vater eines der Opfer des Herzogs verflucht, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda verführt, beginnt der Fluch zu wirken... David McVicars Produktion betont die Grausamkeit am Hof zu Mantua. Prunkvoll gekleidete Höflinge vergnügen sich in Orgien und Gelagen zu Verdis berauschenden, schwungvollen Tänzen. Zahlreich sind die musikalischen Höhepunkte, darunter die ungestüme Arie 'La donna è mobile', in der sich der Herzog seiner Missachtung der Frauen rühmt; Gildas wehmütige Duette mit Rigoletto oder dem Herzog, das prachtvolle Quartett im dritten Akt, das die Stimmen wunderbar ineinander verwebt, während die Handlung dem erschütternden Schluss entgegeneilt... Giuseppe Verdi schrieb 1855, Rigoletto sei seine 'beste Oper'. Er musste sich mit der Zensur auseinandersetzen, bevor er sie auf die Bühne bringen konnte - abgelehnt wurde seine Schilderung eines unmoralischen Herrschers -, fühlte sich 1851 aber durch den riesigen Erfolg bei der Uraufführung bestätigt. Rigoletto wurde in den folgenden zehn Jahren 250mal aufgeführt und zählt zu den beliebtesten Opern überhaupt.

Cineplex Leipzig

Di, 16.01.2018, 20:15 Uhr

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Bolshoi Ballett 2017/18: Romeo und Julia

  • 150´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

In Verona verlieben sich Romeo und Julia unsterblich ineinander, während ihre Familien, die Montagues und die Capulets, in bitterer Rivalität gefangen sind, die in einer herzzereissenden Tragödie endet...

Alexei Ratmansky, ehemaliger künstlerischer Leiter des Bolschoi-Balletts, bringt die Premiere seiner Produktion mit dramatischer Dringlichkeit und einer frischen Neuerzählung des beliebten Klassikers von Shakespeare auf die Bühne. Seine brillante und detailreiche Adaptation nach Prokofievs romantischer und filmreifer Partitur, entzündet die Geschichte des berühmtesten, tragischen Liebespaar in der Literatur wie kein anderer Choreograph des klassischen Balletts.

Cineplex Leipzig

So, 21.01.2018, 16:00 Uhr

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Bolshoi Ballett 2017/18: Die Kameliendame

  • 185´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Als der junge und naive Armand das erste Mal in Paris ankommt, ist er völlig von der hinreißenden und sehr begehrenswerten Kurtisane Marguerite Gautier gefesselt. Aus ihrer Begegnung entsteht eine leidenschaftliche, aber zum Scheitern verurteilte Liebe...

Alexandre Dumas´ Roman wird auf der Bühne des Bolschoi zum Leben erweckt. Mit Svetlana Zakharova als die kranke Marguerite, die auf der Suche ist nach Liebe und Erlösung von ihrem Leben als Kurtisane. Das Bolschoi erhebt die Choreographie John Neumeiers in außergewöhnliche Schönheit und tragischer Tiefe zu neuen emotionalen Höhen, begleitet von Chopins romantischer Klavierpartitur.

Cineplex Leipzig

So, 04.02.2018, 16:00 Uhr

2D
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Royal Opera House 2017/18: Tosca

  • 195´
  • Oper

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Tosca gehört zu den großen Opernerlebnissen, und schon die ersten schrillen Akkorde beschwören eine Welt politischer Instabilität und Bedrohung herauf. Jonathan Kents Produktion für die Royal Opera fängt die unruhige, politisch gefährliche Atmosphäre 1800 in Rom ein. Scarpia, der Polizeichef, einer der schlimmsten Schurken der Oper, verfolgt und quält Staatsfeinde unbarmherzig. Seine düstere, dämonische Musik steht im Gegensatz zu den ausladenden Melodien der Liebenden, Tosca und Cavaradossi, die ihre Leidenschaft in herrlichen Arien zum Ausdruck bringen, darunter 'Vissi d'arte' und 'E lucevan le stelle'. Giacomo Puccinis dramatisches Werk hatte 1900 in der Uraufführung einen riesigen Erfolg beim Publikum und gehört noch immer zu den am häufigsten aufgeführten Opern überhaupt - die packende Handlung und die wunderbare Musik sprechen für sich selbst. Eine Kirche im Kerzenschein, Scarpias düsteres Arbeitszimmer mit der verborgenen Folterkammer und der falsche Optimismus einer römischen Morgendämmerung: Die gefällige Inszenierung lässt das unbarmherzig dichte Drama umso deutlicher hervortreten, während sich die Spannung immer weiter steigert bis zum verhängnisvollen Schluss. Puccinis sorgfältig recherchierte Partitur ist reich an authentischen Details, vom fernen Kanonenfeuer während des Te Deums im ersten Akt bis hin zu den läutenden Kirchenglocken und den Geräuschen eines Erschießungskommandos.

Cineplex Leipzig

Mi, 07.02.2018, 20:15 Uhr

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Royal Opera House 2017/18: Das Wintermärchen

  • 195´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Christopher Wheeldon, künstlerischer Mitarbeiter des Royal Ballet, schuf 2014 seine Adaption von Shakespeares später großer Romanze Das Wintermärchen für das Royal Ballet. Anknüpfend an den Erfolg von Alice im Wunderland erhielt Das Wintermärchen bei der Uraufführung begeistertes Lob von Kritik und Publikum für die intelligente, unverwechselbare und tiefbewegende, durch erlesenen Tanz erzählte Geschichte. Das Werk gilt heute weithin als moderner Ballettklassiker. Inhaltlich geht es um die Zerstörung einer Ehe durch verzehrende Eifersucht, die Aussetzung eines Kindes und eine scheinbar hoffnungslose Liebe. Doch nach Reue und Bedauern - und einer offenbar wundersamen Rückkehr ins Leben - gibt es am Ende Vergebung und Versöhnung. Mit der beeindruckenden Bühnenausstattung von Bob Crowley und der atmosphärischen Musik von Joby Talbot ist Das Wintermärchen ein meisterhaftes modernes Ballett, das eine bewegende Geschichte erzählt.

Cineplex Leipzig

Mi, 28.02.2018, 20:15 Uhr

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Bolshoi Ballett 2017/18: The Flames of Paris

  • 135´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

In der Zeit der Französischen Revolution verlassen Jeanne und ihr Bruder Jérôme Marseille und gehen nach Paris, um die revolutionäre Kämpfe zu unterstützen, die die Hauptstadt übernommen haben. Während sie für die Freiheit kämpfen, begegnet ihnen beiden unterwegs die Liebe.

Nur wenige Ballette können die überströmende Energie und feurige Passion des Bolschoi so darstellen, wie es Alexei Ratmansky in der fesselnde Wiedergeburt von Vasily Vainonens The Flames of Paris gelingt. Mit einer starken Virtuosität und einigen der beeindruckendsten Pas de deux zeigt das Bolschoi-Ballett einen für die Moskauer Bühne enormen Überschwang.

Cineplex Leipzig

So, 04.03.2018, 16:00 Uhr

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Royal Opera House 2017/18: Carmen

  • 215´
  • Oper

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Carmen ist die bekannteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet und eines der berühmtesten Werke überhaupt in dieser Musikgattung - Nummern wie die Habanera und das Torero-Lied sind so geläufig geworden wie wenige andere. Der erregenden Kombination von Leidenschaft, Sinnlichkeit und Gewalt in dieser Oper war die Bühne nicht gewachsen, und das Werk fiel bei der Kritik durch, als es 1875 uraufgeführt wurde. Bizet starb kurze Zeit später und erlebte nie den spektakulären Erfolg, den seine Carmen erzielen würde: Die Oper wurde allein in Covent Garden über fünfhundertmal aufgeführt. In seiner betont körperhaften, ursprünglich für die Oper Frankfurt geschaffenen Produktion betrachtet Barrie Kosky diese seit jeher beliebte Oper aus einem neuen Blickwinkel. Der australische Regisseur gehört zu den gefragtesten Opernregisseuren der Welt; mit Begeisterung aufgenommen wurde 2016 sein Debüt für die Royal Opera mit Schostakowitschs Die Nase. Für Carmen hat er eine Version geschaffen, die von der traditionellen Auffassung weit entfernt ist; so fügte er Musik ein, die Bizet zwar für die Partitur geschrieben hatte, die jedoch gewöhnlich nicht zu hören ist, und der unendlich faszinierenden Hauptfigur gab er eine neue Stimme.

Cineplex Leipzig

Di, 06.03.2018, 19:45 Uhr

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Royal Opera House 2017/18: Bernstein Celebration

  • 195´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Leonard Bernstein war einer der ersten klassischen Komponisten in Amerika, die bei Publikum und Kritik gleichermaßen Beifall fanden. Er schöpfte aus den unterschiedlichsten Quellen - griff auf Jazz und die Moderne, die Traditionen jüdischer Musik und das Broadway-Musical zurück - und viele Partituren Bernsteins eignen sich ausgesprochen gut für den Tanz. Besonders verbunden war er Jerome Robbins, mit dem gemeinsam er Fancy Free und West Side Story auf die Bühne brachte. Zur Feier des 100. Geburtstags des Komponisten hat das Royal Ballet seine drei Choreographen mit der Aufgabe betraut, die dynamische Breite und Tanzbarkeit von Bernsteins Musik zu feiern. Das Programm umfasst zwei Welturaufführungen, des Haus-Choreographen Wayne McGregor und des künstlerischen Mitarbeiters Christopher Wheeldon - für beide Künstler jeweils der erste Streifzug zu Bernstein. Im Mittelpunkt des Programms steht die erste Wiederaufnahme des Balletts The Age of Anxiety, das Liam Scarlett, Artist-in-Residence des Royal Ballet, 2014 zu Bernsteins introspektiver Zweiten Symphonie schuf. Symphonie wie Ballett gehen auf W.H. Audens meisterhaftes, modernistisches Gedicht zurück, das selbst eine Reaktion ist auf die Atmosphäre der Enttäuschung und Ungewissheit, die auf das Ende des Zweiten Weltkriegs folgte.

Cineplex Leipzig

Di, 27.03.2018, 20:15 Uhr

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Royal Opera House 2017/18: Macbeth

  • 215´
  • Oper

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Verdis lebenslange Liebe zu Shakespeares Werken begann mit Macbeth, einem Stück,das er für 'eine der größten Schöpfungen der Menschheit' hielt. Mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave machte sich Verdi auf den Weg, 'etwas Besonderes' zu schaffen. Ihr Erfolg wird in jedem Takt einer Partitur deutlich, die Verdi von seiner dramatischsten Seite zeigt, voller dämonischer Energie. Der Feldherr Macbeth kämpft auf der Seite des schottischen Königs - doch als ihm eine Gruppe Hexen prophezeit, er werde selbst König, animiert rücksichtsloser Ehrgeiz ihn und seine Frau zu furchtbaren Taten. Mord macht Macbeth zum König, Intrigen und Schlächtereien kennzeichnen seine kurze, dem Untergang geweihte Herrschaft. Die Hexen machen eine weitere Vorhersage, die sich ebenfalls bewahrheitet: Macbeth und seine Dame kommen ums Leben, und Gerechtigkeit wird wiederhergestellt. Phyllida Lloyds Produktion von 2002 für die Royal Opera ist farbenreich, durchwirkt von Schwarz, Rot- und Goldtönen. Die Hexen, die sich der Bühnenbildner Anthony Ward als merkwürdige Kreaturen mit scharlachroten Turbanen vorstellt, sind ständig gegenwärtige Mittler des Schicksals. Lloyd schildert Macbeths Kinderlosigkeit als die düstere Traurigkeit, die hinter den schrecklichen Taten lauert. Die Produktion der Royal Opera verwendet Verdis überarbeitete Pariser Fassung von 1865 mit Lady Macbeths fesselnder Arie 'La luce langue'.

Cineplex Leipzig

Mi, 04.04.2018, 20:15 Uhr

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Bolshoi Ballett 2017/18: Giselle

  • 140´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

GISELLE

Musik Adolphe Adam
Choreographie Juri Grigorowitsch
Libretto Theophile Gautier und Jean-Henry Saint-Georges

Cast Svetlana Zakharova, Sergei Polunin, Ekaterina Shipulina, Denis Savin, und das Corps de Ballet des Bolschoi

Als Giselle erfährt, dass ihr geliebter Albrecht einer anderen Frau versprochen ist, stirbt sie in seinen Armen an gebrochenem Herzen. Während Albrecht trauert, kehrt sie von den Toten als ein Wili zurück, ein rachsüchtiger Geist, der den untreuen Mann dazu verurteilt bis zum Tod zu tanzen.

Die Primaballerina Svetlana Zakharova verkörpert diese Paraderolle des klassischen Repertoires perfekt. Der sensationelle Sergei Polunin steht ihrer Ausstrahlung in nichts nach. Dieses kühle und gleichzeitig hell leuchtende Ballett fesselt sein Publikum bereits seit über 150 Jahren im Bolschoi.

Cineplex Leipzig

So, 08.04.2018, 17:00 Uhr

2D
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Royal Opera House 2017/18: Manon

  • 170´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Lescaut verhandelt mit einem Mitreisenden über seine Schwester Manon. Als sie dem Studenten Des Grieux begegnet, verlieben sich beide ineinander und fliehen nach Paris. Der reiche Lebemann G.M. bietet Manon als seine Geliebte ein Luxusleben, und sie kann nicht widerstehen. Von Lescaut ermutigt, betrügt Des Grieux beim Kartenspiel, um an G.M.s Geld zu kommen. Sie werden des Falschspiels überführt. Manon wird als Prostituierte verhaftet und nach New Orleans deportiert, und Des Grieux folgt ihr. Auf der Flucht stirbt Manon an Erschöpfung. Kenneth MacMillans Quelle zu Manon war der französische Roman des 18. Jahrhunderts, den Massenet und Puccini bereits für die Oper adaptiert hatten. Das Ballett, am 7. März 1974 mit Antoinette Sibley und Anthony Dowell in den Hauptrollen uraufgeführt, gehörte bald zum festen Repertoire des Royal Ballet und als Maßstab für dramatischen Erwachsenentanz. Manon und ihr Kampf, der Armut zu entkommen, erweckten bei MacMillan neues Mitgefühl, und das zeigt sich in der Bühnengestaltung seines regelmäßigen Mitarbeiters Nicholas Georgiadis, der eine Welt verschwenderischer Pracht schildert, die durch jämmerliches Elend besudelt wird. MacMillans spektakuläre Ensembleszenen für die gesamte Truppe zeichnen lebendige, komplexe Porträts so verschiedener Gesellschaften wie in Paris und New Orleans. Doch der Motor dieser tragischen Geschichte ist der leidenschaftliche pas de deux von Manon und Des Grieux: An die Intensität seines früheren Balletts Romeo and Juliet erinnernd, macht er Manon zu einem der mächtigsten Dramen MacMillans.

Cineplex Leipzig

Do, 03.05.2018, 20:15 Uhr

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Bolshoi Ballett 2017/18: Coppelia

  • 165´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Swanhilda bemerkt, dass ihr Verlobter Franz sich in die wunderschöne Coppélia verliebt, welche jeden Tag lesend auf ihrem Balkon verbringt. Fast kommt es zum Bruch zwischen den beiden Liebenden, aber Coppélia ist nicht was sie zu sein scheint. Swanhilda entscheidet sich dafür, Franz eine Lehre zu erteilen.

Die einzigartige Version des Bolschoi von Coppélia zeigt eine faszinierende Rekonstruktion der originalen Choreographie des 19. Jahrhunderts. Eine überschwängliche Komödie voller Verwicklungen um eine entschlossene Heldin, ein jungenhafter Verlobter, der einer anderen Frau nachschaut, und ein alter Puppenmacher. Das atemberaubende Ensemble des Bolschoi glänzt beim unterhaltsamen und berühmten "Tanz der Stunden" und die Solisten sind reich an jugendlicher Energie und bestechendem Humor in dieser überschäumenden Produktion.

Cineplex Leipzig

So, 10.06.2018, 17:00 Uhr

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Royal Opera House 2017/18: Schwanensee

  • 195´
  • Ballett

Live-Übertragung inkl. Sektempfang

Schwanensee hat seit 1934 einen besonderen Platz im Repertoire des Royal Ballet. In dieser Spielzeit bietet das Royal Ballet eine Neuproduktion mit zusätzlicher Choreographie des Artist-in-Residence Liam Scarlett. Dieser bleibt dem Petipa- Iwanow-Text treu, geht jedoch, zusammen mit seinem langjährigen Bühnengestalter John Macfarlane, mit frischem Blick an die Inszenierung dieses klassischen Balletts heran. Prinz Siegfried begegnet auf der Jagd einem Schwarm Schwänen. Als einer der Schwäne zu einer wunderschönen Frau wird, ist er hingerissen. Doch sie ist in einem Zauber gefangen und kann ihre menschliche Gestalt nur nachts annehmen. Schwanensee war Tschaikowskys erste Ballettmusik. Da das Werk heute zu den wohl beliebtesten klassischen Balletten überhaupt gehört, mag erstaunen, dass es 1877 bei der Uraufführung nur mäßigen Erfolg hatte. Dank der Produktion von Marius Petipa und Lew Iwanow ist Schwanensee inzwischen nicht nur für Ballettfreunde, sondern auch in der breiteren Populärkultur eine feste Größe. Diesen Erfolg sichern dem Werk, neben dem wunderbaren symphonischen Schwung von Tschaikowskys Musik, die choreographischen Kontraste zwischen Petipas Szenen im Königspalast und Iwanows lyrischen Szenen am See.

Cineplex Leipzig

Di, 12.06.2018, 20:15 Uhr

Event
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