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Sneakkritik zu „The Lincoln Lawyer – Der Mandant“ vom 23.05.2011


Vielen Dank an Sneaker Frederic für die ausführliche Rezension! In der gestrigen Sneak lief seit langer Zeit mal wieder ein klassischer Justizfilm. Nachdem die deutsche Fernsehlandschaft ja seit einigen Jahren von Formaten die die Justiz betreffen überflutet wird, sich also nachmittags Richterin Salesch und Abends die Kommissare von K11 um genau solche Fälle kümmern, kann man nun endlich auch mal wieder im Kino einen solchen Film bewundern.
Sneakkritik zu „The Lincoln Lawyer – Der Mandant“ vom 23.05.2011
Vielen Dank an Sneaker Frederic für die ausführliche Rezension!

In der gestrigen Sneak lief seit langer Zeit mal wieder ein klassischer Justizfilm. Nachdem die deutsche Fernsehlandschaft ja seit einigen Jahren von Formaten die die Justiz betreffen überflutet wird, sich also nachmittags Richterin Salesch und Abends die Kommissare von K11 um genau solche Fälle kümmern, kann man nun endlich auch mal wieder im Kino einen solchen Film bewundern.
Sneakkritik zu „The Lincoln Lawyer – Der Mandant“ vom 23.05.2011
Da ich persönlich relativ wenig mit den ganzen SAT1 und RTL Formaten anfangen kann, mich die Justizfilme, zum Beispiel „Die Jury“, immer sehr interessierten, habe ich mich gefreut, dass dieser Film gesneaked ist, da ich über ihn schon einiges im Voraus gelesen hatte. Auch die IMDB Wertung von immerhin 7,5 hatte mein Interesse geweckt. Ich bin also mit hohen Erwartungen an den Film heran gegangen, als der Filmtitel auf der Leinwand erschien. Die Story ist relativ schnell erzählt, der „Lincoln Lawyer“ Mickey Haller, der seinen Namen wohl durch sein Fahrzeug erhält, in dem er seine Geschäfte abwickelt, bekommt von der wohlhabenden Familie Roulet einen Fall mit dem Tatbestand der Vergewaltigung mit Körperverletzung aufgebrummt, in dem der Sohn Louis Rouleta als Täter verantwortlich sein soll.
Dieser beteuert natürlich seine Unschuld, und sowohl Haller als auch sein Ermittler Frank Levin sehen Zweifel in der Schuld von Roulet. Weiteres soll an dieser Stelle nicht verraten werden , es entwickelt sich jedoch eine sehr spannende und dynamische Geschichte um diesen Fall, die durch einige spannende und überraschende Wendungen auch in den eigentlich langen 118 Minuten nie langweilig wird. Um für Spannung zu sorgen, verwendet der Regisseur Brad Furman oft sehr viele Nahaufnahmen und spielt mit einer wackelnden Kamera, wie es am ehesten aus der Action Serie „Twenty-Four“ bekannt sein sollte.

Die Auswahl der Schauspieler finde ich sehr gelungen, vor allem Matthew McConaughey macht seine Sache sehr gut. Gerade dieser hat ja auch durch seine Rolle in „Die Jury“ schon Erfahrungen mit Justizfilmen, er spielt den doch etwas arroganten Anwalt immer glaubhaft und professionell. Auch sein Assistent ist mit dem mir vorher unbekannten William H Macy (der vom Aussehen auch der Bruder von Helge Schneider sein könnte) gut besetzt. Auch die anderen Rollen empfand ich jederzeit als passend und glaubhaft besetzt. Ich ziehe also ein durchaus positives Fazit aus diesem Film. Erst im Nachhinein habe ich gelesen, dass es sich bei diesem Film um eine Buchverfilmung handelt, und von dem Autor Michael Connelly auch schon ein weiteres Buch verfilmt wurde. Den Film werde ich mir bestimmt mal ansehen. Der Film überzeugt durch seine Schauspieler und seine spannenden
Wendungen, meiner Meinung nach für Leute die Justizfilme mögen ein absolutes muss, für alle anderen aber auch sehr empfehlenswert. Der Mandant startet am 23.Juni in den deutschen Kinos. Dank der Sneak konnten wir ihn also genau einen Monat vorher sehen. Eine sehr gute Wahl für eine Sneak.
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