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Charlize Theron

geboren am 7.08.1975
in Benoni

Seit September 2002 mit dem Schauspieler Stuart Townsend verlobt. Konkrete Hochzeitspläne liegen derzeit nicht vor. Die südafrikanische Beauty verlor ihren französisch-stämmigen Vater Charles 1990 durch eine Familientragödie. Charlize Mutter, die deutsch-stämmige Gerda, leitet seitdem das Theronsche Familienunternehmen. Die bodenständige Gerda ist nach Angaben ihrer berühmten Tochter der wichtigste Mensch in ihrem Leben.

Auszeichnungen:
2004: Oscar, Beste Darstellerin für Monster
2004: Silberner Bär, Berlinale, Beste Darstellerin für Monster
2004: Golden Globe, Beste Darstellerin für Monster
Ihre Filmkarriere begann mit einer Absage. Für seinen Film Showgirls zog Regisseur Paul Verhoeven 1995 in der Besetzung seiner Hauptrolle Elizabeth Berkeley der damals 20-jährigen Schönheit vor. Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellte, denn Charlize Theron ist die farbenprächtigste Blüte, die die südafrikanische Sonne jemals hervorgebracht hat: Geboren in Benoni, Südafrika, als Produkt einer deutsch-französischen Ehe und aufgewachsen auf der elterlichen Farm, entbrannte das Landei schon als Kind für das größte aller Abenteuer, das Kino. Das Repertoire der örtlichen Videothek war für so viel Enthusiasmus bald zu klein. Charlizes Lieblingsfilm, Splash – Eine Jungfrau am Haken, wurde unzählige Male ausgeliehen. Grundstein für spätere Spitzenleistungen war Charlizes Ausbildung in klassischem Tanz an der Schule für darstellende Künste in Johannesburg. Spitze waren auch Charlizes Modelmaße, die nicht unentdeckt blieben. Ein Modelvertrag lockte die blonde Tanzmaus, die kurz zuvor eher zufällig einen landesweiten Modelwettbewerb gewonnen hatte, mit 16 nach Mailand. Eine private Tragödie machte Charlize den Abschied aus Südafrika leicht: Mutter Gerda hatte in Notwehr ihren als alkoholsüchtigen Raufbold bekannten Vater Charles vor den Augen ihrer heranwachsenden Tochter erschossen. Zu diesem Thema wird im Hause Theron bis heutige beharrlich geschwiegen. Zwei Jahre lang modelte Charlize auf Europas Laufstegen, bis ein Foto-Shooting die inzwischen 18-Jährige nach New York holte. Charlize entschloß sich, zu bleiben. "Ich bin einfach nach dem Shooting nicht mehr zum Flughafen zurückgekehrt. Es war aufregend." Ihre Zeit in New York war so aufregend, dass sie sich zumindest keine Sorgen über Gewichtszunahme machen musste. Mit spärlich eintrudelnden Aufträgen als Fotomodel konnte sich Charlize gerade einmal über Wasser halten. Brotkörbe in Restaurants leerte die Erfolgshungrige bis auf den letzten Krümel. Der Traum von der Karriere als Tänzerin platzte, als sich Charlize 1995 eine Knieverletzung zuzog. Damit war auch ihr Engagement beim New Yorker Joffrey Ballet beendet. Charlize nächste Station hieß Los Angeles. Nach nur zwei Wochen war Charlize bis auf den letzten Cent abgebrannt. In einer Bank in L.A. verwickelte sie einen Bankangestellten in ein derart hitziges Wortgefecht, dass auch andere Kunden auf sie aufmerksam wurden: Einer war der Hollywood-Agent John Crosby, der ihr anbot, sie zu managen. Der Rest ist Geschichte. Schwer zu sagen, ab wann die Weltöffentlichkeit Charlize Theron als einen ihrer Stars akzeptierte. Nachdem Paul Verhoeven Theron für Showgirls abgelehnt hatte, landete Charlize eine Rolle in 2 Tage in L.A. (1996) und spielte in That Thing You Do! unter der Regie ihres Idols Tom Hanks. In Im Auftrag des Teufels (1997) verkörperte sie die Macht der Liebe mit solcher Anmut, dass nicht einmal Satan selbst – in Gestalt von Al Pacino – ihr widerstehen konnte. Auch Altmeister Woody Allen verließ sich auf die Anziehungskraft der kühlen Blonden und castete sie für Celebrity – Schön, reich berühmt(1998). Familienfreundlicher ging es dafür im affenstarken Tierschützerfilm Mein großer Freund Joe zu. Es folgten der Sci-Fi-Thriller The Astronaut´s Wife an der Seite von Johnny Depp, die John-Irving-Verfilmung Gottes Werk und Teufels Beitrag neben Tobey Maguire, der Krimi The Yards - Im Hinterhof der Macht, Die Legende von Bagger Vance und die tragische Romanze Sweet November mit Keanu Reeves. Zu diesem Zeitpunkt war Charlize Theron bereits ein Fixstern am Himmel Hollywoods. Nach zahlreichen kleineren Produktionen startete Charlize Theron 2003 mit dem Remake The Italian Job - Jagd auf Millionen noch einmal so richtig durch. Doch das dicke Ende sollte noch kommen: Für Monster, der Verfilmung der Lebensgeschichte der sechsfachen Mörderin Aileen Wuornos, bei der Theron erstmals auch als Produzentin die Finger im Spiel hatte, fraß sich Charlize Theron 15 Kilo Lebendgewicht an und ließ ihre Haare so fett aussehen, als kämen sie direkt aus der Fritteuse. Mit Mut zur Häßlichkeit katapultierte sie sich in die Top-Ten der meist gefragten Darstellerinnen Hollywoods und wurde damit belohnt, wonach sie sich am meisten sehnte: Anerkennung als Charakterdarstellerin und einem Oscar als beste Hauptdarstellerin. (Catherine Holzer)
Vom Glamor-Girl zur preisgekrönten Ikone des Independent Cinemas. Charlize Theron nimmt ihre Arbeit ernst. GLAMOR, GLANZ & GLORIE "Wenn dieser ganze Hollywood-Hype erst einmal vorbei ist, was bleibt? Deine harte Arbeit. Und das ist das aller wichtigste." PERFECTLY BLONE "Sollte mein Leben jemals verfilmt werden, so braucht die Frau, die mich spielen wird, auf jeden Fall High Heels und jede Menge Haarfärbemittel." NACKT "Liebesszenen machen mich nervös. Ich habe das Glück gehabt, mit ziemlich lustigen Filmpartnern Liebesszenen zu drehen. Keanu Reeves ist von allen der Größe! Er fühlt sich wohl in seiner Haut und das spürst du. Das ist bitter notwendig, denn schließlich bist du ja nackt! " AUF DEN LEIB GESCHRIEBEN "Weißt du, was dir passiert, wenn du als Ex-Model in der Filmbranche arbeitest? Du kriegst nur solche Rollen, in denen du in ein Armani-Kleid trägst und dabei gut aussiehst!" BEZIEHUNGS-BERECHTIGT "Die längste Beziehung, die ich jemals hatte, ist die zu meinen zwei Cocker-Spaniels Denver und Delilah. Sie folgen mir überall hin. Wenn ich am Ende eines langen Drehtags in die treuen Augen von Denver und Delilah schaue, dann weiß ich, dass die Welt noch in Ordnung ist." ZICKENTERROR "Frauen haben heute Angst davor, sich selbst zu zelebrieren, weil sie sich davor fürchten, als Zicken abgestempelt zu werden. Am Anfang meiner Karriere habe ich denselben Fehler gemacht und bin nur im Schlabber-Look herum gerannt. Heute gebe ich mich wie ich bin: stark und sexy."
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