Am Sonntag, 18. April 2010, um 19.00 Uhr und Mittwoch, 21. April 2010, um 16.00 Uhr zeigen wir Guiseppe Verdi's OTELLO von den Salzburger Festspielen 2008. Eintritt inkl. einem Glas Sekt und einer Brezel.
Salzburger Festspiele 2008, 142 min, Italienisch mit dt. Untertiteln
Wiener Philharmoniker, Wiener Staatsopernchor unter der Leitung von Riccardo Muti
Darsteller: Aleksandrs Antonenko (Otello), Marina Poplawskaja (Desdemona), Carlos Álvarez (Jago), Stephen Costello (Cassio)
Verdi - OTELLO (Salzburg 2008)


Auf der einen Seite expressive Oper, auf der anderen intimes Drama. In seinem Kern macht Verdis OTELLO zwei zerstörerische Emotionen sichtbar: Eifersucht und Neid. In diese Fallstricke der menschlichen Seele verfangen sich drei Außenseiter der Venezianischen Gesellschaft: Otello, Desdemona und Jago. In einer Welt voller Selbstzweifel, Begierden und Verletzbarkeit sind sich die drei Protagonisten bis zum tödlichen Ende ausgeliefert. Den unaufhaltsamen Sog ins Verderben vollzieht Verdis Musik bis ins Kleinste nach. Sie offenbart die Abgründe egoistischen Denkens, die Abhängigkeit des Individuums von der Anerkennung und seine Angst vor Einsamkeit und Tod.
Die Neuinszenierung der Salzburger Festspiele in Koproduktion mit dem Teatro dell'Opera di Roma wird von Stephen Langridge in Szene gesetzt. Seit den 90er Jahren hat sich der britische Regisseur mit zahlreichen außergewöhnlichen Arbeiten an internationalen Bühnen einen Namen geschaffen. Seine OTELLO-Interpretation zeugt von einem "aufgeklärten Realismus" (Welt), bleibt durchaus im Rahmen der klassischen Inszenierungsmuster und findet dabei immer wieder präzise Bilder für die Außenseiterposition des Helden und die tragische Dimension seiner Liebe.
Die Neuinszenierung der Salzburger Festspiele in Koproduktion mit dem Teatro dell'Opera di Roma wird von Stephen Langridge in Szene gesetzt. Seit den 90er Jahren hat sich der britische Regisseur mit zahlreichen außergewöhnlichen Arbeiten an internationalen Bühnen einen Namen geschaffen. Seine OTELLO-Interpretation zeugt von einem "aufgeklärten Realismus" (Welt), bleibt durchaus im Rahmen der klassischen Inszenierungsmuster und findet dabei immer wieder präzise Bilder für die Außenseiterposition des Helden und die tragische Dimension seiner Liebe.
Teilnehmendes Kino:
CinemaxX Mannheim
CinemaxX Mannheim














