3 D-Technik HEUTE: die Verfahren
Insgesamt vier 3D-Verfahren werden derzeit in den deutschen Kinos eingesetzt: XpanD (auch als NuVision bekannt), RealD, Dolby Digital 3D sowie die Doppelprojektion.
Doch WER setzt WELCHE Technik ein?
Das CINEPLEX PADERBORN hat sich für die modernste Form der 3D-Projektion entschieden und setzt die sogenannte DOLBY DIGITAL 3D-Technik ein...
3 D-Technik HEUTE: die Verfahren


Insgesamt vier 3D-Verfahren werden derzeit in deutschen Kinos eingesetzt: XpanD (auch als NuVision bekannt), RealD, Dolby Digital 3D sowie die Doppelprojektion. Letztere funktioniert genau wie vor 50 Jahren: Vor jedem Projektor ist ein Polarisierer installiert, die Trennung fürs rechte und linke Auge übernehmen passive Polfilterbrillen. Doch im Unterschied zur Analogtechnik gibt es keine Synchronisationsprobleme mehr, die Bilder kommen von ein und derselben Quelle, dem Filmserver.
Man benötigt zwei Digitalprojektoren und wie bei allen Polarationsverfahren auch eine silberbeschichtete Leinwand. Die Silberleinwand lässt sich auch für 2D-Filme einsetzen, ein Nachteil ist allerdings der größere „Gain-Faktor“: Das Licht wird gebündelter reflektiert, in der Mitte wirkt das Bild so manchmal heller als in den Außenbereichen. Weiterer Nachteil: Bei der Doppelprojektion kommen lineare Polarisierer zum Einsatz – wenn man den Kopf neigt, stimmt die Ausrichtung der Polfilterbrille nicht mehr und man sieht Geisterbilder.
Dieses Problem gibt es bei den anderen drei Verfahren nicht. So setzt die RealD-Technik zwar ebenfalls auf Polarisation, doch wird das Licht hier zirkular polarisiert, weshalb Kopfbewegungen nicht ins Gewicht fallen. Und: Man benötigt nur einen Kino-Beamer, die Polarisation übernimmt ein aktiver Filter vor dem Projektorobjektiv (Z-Filter genannt). Eine Silberleinwand braucht man jedoch zwingend. Zusätzlich zur teuren Leinwand werden bei RealD Lizenzkosten für den Z-Filter fällig.
Bei Dolby Digital 3D und XPanD kann die normale Leinwand weiter genutzt werden, allerdings sind die Brillen in der Anschaffung teuer und aufwendiger. Bei XpanD sind es batteriebetriebene Shutterbrillen, die per Infrarot mit dem Server synchronisiert werden, bei Dolby werden Interferenzfilterbrillen eingesetzt. Diese benötigen zwar keinen Strom, sind aber aufwendig herzustellen. Zudem muss bei dem Dolby-System der Projektor mit einem Interferenz-Farbrad bestückt sein.
Man benötigt zwei Digitalprojektoren und wie bei allen Polarationsverfahren auch eine silberbeschichtete Leinwand. Die Silberleinwand lässt sich auch für 2D-Filme einsetzen, ein Nachteil ist allerdings der größere „Gain-Faktor“: Das Licht wird gebündelter reflektiert, in der Mitte wirkt das Bild so manchmal heller als in den Außenbereichen. Weiterer Nachteil: Bei der Doppelprojektion kommen lineare Polarisierer zum Einsatz – wenn man den Kopf neigt, stimmt die Ausrichtung der Polfilterbrille nicht mehr und man sieht Geisterbilder.
Dieses Problem gibt es bei den anderen drei Verfahren nicht. So setzt die RealD-Technik zwar ebenfalls auf Polarisation, doch wird das Licht hier zirkular polarisiert, weshalb Kopfbewegungen nicht ins Gewicht fallen. Und: Man benötigt nur einen Kino-Beamer, die Polarisation übernimmt ein aktiver Filter vor dem Projektorobjektiv (Z-Filter genannt). Eine Silberleinwand braucht man jedoch zwingend. Zusätzlich zur teuren Leinwand werden bei RealD Lizenzkosten für den Z-Filter fällig.
Bei Dolby Digital 3D und XPanD kann die normale Leinwand weiter genutzt werden, allerdings sind die Brillen in der Anschaffung teuer und aufwendiger. Bei XpanD sind es batteriebetriebene Shutterbrillen, die per Infrarot mit dem Server synchronisiert werden, bei Dolby werden Interferenzfilterbrillen eingesetzt. Diese benötigen zwar keinen Strom, sind aber aufwendig herzustellen. Zudem muss bei dem Dolby-System der Projektor mit einem Interferenz-Farbrad bestückt sein.

Im Moment funktionieren alle 3D-Systeme ausschließlich mit Drei-Chip-DLP-Kinoprojektoren, die es bis dato nur mit einer Auflösung von 2K (2048 x 1080 Pixel) gibt. Sony, bislang einziger Anbieter von 4K-Kinoprojektoren mit viermal mehr Bildpunkten und LCoS-Technik, arbeitet noch an einer 3D-Lösung. Das japanische Unternehmen übt sich in Geheimhaltung, das System soll aber noch in diesem Sommer vorgestellt werden.














