Nach der Filmvorstellung wurde Regisseur Markus Goller mit viel Applaus begrüßt und stand dem begeisterten Publikum Rede und Antwort: Die Regie habe er übernommen, weil die Autorin des gleichnamigen Buchs Andrea Sixt auf ihn zugekommen sei. Er habe sofort zugesagt, um einen Kontrast zu seinem Sensationserfolg „FRIENDSHIP!“ zu schaffen - drei resolute Frauen im bayerischen Wald statt zwei Jungs unterwegs durch die USA. Als gebürtiger Münchner habe ihn natürlich ein Film in Mundart, „soweit bundesweit verständlich“, gereizt, die pfiffige, gewagte Story – drei Damen, die in der Wirtschaftskrise im ländlichen Raum eine Telefonsexhotline in Mundart gründen, – und die charmanten, lebensnahen Charaktere.
Nicht ganz einfach sei der Dreh gewesen: In nur 34 Tagen musste der Film im tiefsten Bayerischen Wald abgedreht werden. In Gotteszell in der Nähe von Regensburg sei er, so Goller, anfangs von vielen misstrauisch in die „Pornoecke“ geschoben, bald aber mit viel Herzlichkeit unterstützt worden. Besonders schwierig sei allerdings gewesen, eine Kirche als Drehort zu finden: „Sobald wir die Story erzählten, wurden wir immer gleich weitergeschickt.“
Der Regisseur lobte die gute Chemie im Team: Die Kabarettistin Monika Gruber habe sich sehr mit eigenen Ideen eingebracht. Ebenso seien die drei Hauptdarstellerinnen Bettina Mittendorfer, Rosalie Thomass und Polt-Partnerin Gisela Schneeberger mit großer Spielfreude bei der Sache gewesen.
Regisseur Markus Goller im Bayreuther Kino


FILMINHALT:
Eine ganz heiße Nummer“ in der Tradition von „Wer früher stirbt, ist länger tot“ ist eine Komödie mit viel Herz und Humor mitten aus dem (bayerischen) Leben. In einer kleinen Dorfgemeinschaft im Bayerischen Wald, katholisch und konservativ geprägt, sieht es um die Wirtschaft nicht allzu rosig aus. Auch der Lebensmittelladen von Waltraud, Maria und Lena steht vor der Pleite. Wie es der Zufall will, erhält Maria einen Anruf der „schmutzigen Sorte“ – da hatte sich offenbar jemand verwählt. Doch der peinliche Zwischenfall bringt Maria auf eine geniale Idee: Ein erotischer Telefonservice! Im beschaulichen und erzkatholischen Marienzell eine echte Marktlücke! So beginnt das Dreigestirn ganz im Sinne der Regionalität mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan „Das Allerbeste aus unserer Heimat“ zu werben. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten sorgen die ehemaligen Verkäuferinnen als „Maja“, „Sarah“ und „Lolita“ für ordentlich Furore. Noch ahnt niemand von dem ungewöhnlichen Nebenverdienst, doch der Bürgermeistergattin ist das neue Selbstbewusstsein ihrer Nachbarinnen höchst suspekt und beginnt sie zu beschatten …
Eine ganz heiße Nummer“ in der Tradition von „Wer früher stirbt, ist länger tot“ ist eine Komödie mit viel Herz und Humor mitten aus dem (bayerischen) Leben. In einer kleinen Dorfgemeinschaft im Bayerischen Wald, katholisch und konservativ geprägt, sieht es um die Wirtschaft nicht allzu rosig aus. Auch der Lebensmittelladen von Waltraud, Maria und Lena steht vor der Pleite. Wie es der Zufall will, erhält Maria einen Anruf der „schmutzigen Sorte“ – da hatte sich offenbar jemand verwählt. Doch der peinliche Zwischenfall bringt Maria auf eine geniale Idee: Ein erotischer Telefonservice! Im beschaulichen und erzkatholischen Marienzell eine echte Marktlücke! So beginnt das Dreigestirn ganz im Sinne der Regionalität mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan „Das Allerbeste aus unserer Heimat“ zu werben. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten sorgen die ehemaligen Verkäuferinnen als „Maja“, „Sarah“ und „Lolita“ für ordentlich Furore. Noch ahnt niemand von dem ungewöhnlichen Nebenverdienst, doch der Bürgermeistergattin ist das neue Selbstbewusstsein ihrer Nachbarinnen höchst suspekt und beginnt sie zu beschatten …














