Das Haus der schlafenden Schönen
( Das Haus der schlafenden Schönen )
Deutschland, 2006, 103 min.
( Das Haus der schlafenden Schönen )
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Genre: Literaturverfilmung
Mit:
Maximilian Schell
Angela Winkler
Vadim Glowna
Birol Ünel
Mona Glass
Frühlingsgefühle im Herbst: In einem dezenten Privatclub am Stadtrand von Berlin genießen ergraute Herren (darunter Vadim Glowna) die Gesellschaft nackter Nymphen, die von der Dame des Hauses narkotisiert wurden.
Filmbeschreibung
Edmond (Regisseur, Drehbuchautor, Hauptdarsteller und Produzent Vadim Glowna) ist allein. Mit Mitte 60 glaubt er, sein Leben bereits hinter sich zu haben. Zumindest den besten Teil davon. Er sehnt sich nach dem Tod. Seit dem tragischen Unfalltod seiner geliebten Frau und seiner Tochter, für den er sich verantwortlich fühlt, regt sich in Edmond nichts mehr. Das ändert sich schlagartig, als sein gleichaltriger Freund Kogi (Maximilian Schell) ihm eines Tages von einem exklusiven Etablissement am Standrand von Berlin berichtet. Ablenkungen der besonderen Art würden hier geboten. Blutjunge Nymphen, von der Dame des Hauses (Angela Winkler) in künstlichen Tiefschlaf versetzt, erlaubten betuchten Herren für eine Nacht lang zu tun, wozu auch immer sie Lust hätten. Zwar gibt es auch im Haus der schlafenden Schönen Regeln, an die man sich halten muss, der Fantasie sind aber keine Grenzen gesetzt. Als eines der unschuldigen, jungen Dinger also nackt und narkotisiert vor ihm liegt, ist Edmonds Verwirrung groß. Ebenso seine Erregung. Die Erinnerung an vergangene Liebschaften kehrt zurück, ebenso die Lust und das Verlangen. Die Abstände zwischen seinen Besuchen im Club werden immer kürzer. Edmond wird süchtig nach den Körpern der Frauen, die ihn die Melancholie vergessen lassen, bis eines Tages eines der Mädchen tot aufgefunden wird.