Erstmals Digitales Kino in Unterfranken: Premiere mit "Sin City" im CINEWORLD-Erlebniskino
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D-Cinema - das Digitale Kino hält Einzug in Unterfranken. Als eines der ersten Kinos Deutschlands ist das CINEWORLD-Erlebniskino mit einer digitalen Projektions-Einheit der jüngsten Generation ausgestattet. Ein digitaler Film hat je nach Laufzeit die riesige Datenmenge von ca. 40 - 80 Gigabyte. Diese Datenpakete werden stark verschlüsselt und komprimiert auf kleinen Festplatten (Cinedisk genannt) im Cineworld angeliefert. Erst bei der Ausspielung werden die Daten im Projektor entschlüsselt und in Bilder umgewandelt. Der Digitalprojektor hat eine höhere Lichtleistung als ein herkömmlicher 35mm Projektor bei gleicher Lampenleistung. Der entscheidende Vorteil ist aber eine gleichmäßigere Bildausleuchtung. Bei 35mm ist die Helligkeit in der Bildmitte zu den Rändern um bis zu 50% geringer. Bei den aktuellen Digitalprojektoren werden mindestens 75% Gleichmäßigkeit über die Bildbreite erzeugt. Dieses ist für das Auge als helleres gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild wahrnehmbar. Der Effekt: gestochen scharfe Bilder, brillante Farben und hervorragender Sound.
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D-Cinema setzt neue Standards in der Kinowelt. Entscheidenden Anteil an der Standardisierung des Digitalen Kinos hatte die DCI. Dieses Gremium, das sieben führende Hollywood Studios ins Leben gerufen haben, entwickelte die neuen Normen für die technischen und qualitativen Rahmenbedingungen des "Digital Cinema". Diese sind seit ca. 3 Wochen in der endgültigen Fassung vorliegend.
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Im CINEWORLD wurde Anfang September ´05 im großen Kino 6 ein brandneuer D-Cinema-Projektor eingebaut, der mit einer Auflösung von 2K (3 Chip DMD von Texas Instruments mit 2048 x 1080 aktiven Bildpunkten für Rot/Grün/Blau) ein gestochen scharfes Bild liefert. Der Projektor ist in der Ausführung wie wir ihn haben in der Lage bis zu 24 Meter Breite Bilder zu projizieren. Im Gegensatz zu Präsentations- oder Heimkinoprojektoren die nur einen Chip für alle Farben (mit Farbrad) einsetzen, hat unser D-Cinema Projektor für jede der 3 Grundfarben einen extra Chip zur Bilderzeugung. Dieses verhindert Falsecontur und andere digitale Artefakte im Bild.
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Über 2 Millionen winzigster Spiegel (im Mikrobereich) pro Chip sind unter anderem für die Farbtiefe verantwortlich und werden elektro-mechanisch gesteuert. Spezielles Color-Processing sorgt dafür, dass die Bilder mit 3 mal 15 Bit Auflösung auf die Leinwand kommen - das entspricht 35 Milliarden verschiedenen Farbabstufungen: Wesentlich mehr, als das Auge überhaupt wahrnehmen kann. Das integrierte Digital Light Processing, das nur für Kinos zugelassen ist, erzielt Kontrastwerte von mehr als 2000:1. Vor allem bei der Darstellung von dunklen Szenen im Film ist dies wichtig.
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Auch beim Sound setzt D-Cinema neue Maßstäbe. Durch die hohe Datenmenge und Kapazität der Server ist es möglich, auch den Ton unkomprimiert in voller Studioqualität mit bis zu 24 Bit und 192 KHz auszuspielen, momentan werden hiervon 24 Bit mit 48KHz unkomprimiert genutzt, welches aber schon ein erheblicher Vorteil gegenüber den komprimierten digitalen Tonsystemen bei 35mm darstellt. Die angestrebte D-Cinema Norm lässt hierbei bis zu 12 Tonkanäle zu, wovon momentan bei uns 6.1 Kanäle verwendet werden. Durch den Einbau zusätzlicher Verstärker und Lautsprecher können wir aber in Zukunft unkompliziert die maximal 12 Tonkanäle nutzen. Dies bedeutet in der Zukunft auch für den Ton neue Dimensionen, die erst erschlossen werden.
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Digitale Film-Kopien zeigen keinen Verschleiß. Die letzte Vorführung eines Films ist genauso gut wie die erste. Auch nach vielen hundert Vorstellungen gibt es keinen Qualitätsverlust. Durch das Wegfallen der mechanischen Bewegung, die beim herkömmlichen Film unumgänglich war, ist das projizierte Bild immer absolut ruhig und scharf.
Begeistert zeigen sich Lothar Michel und CINEWORLD-Theaterleiterin Julia Michel von der brillanten Qualität der Projektion: "Wir sehen hier das Kino von Morgen. Die digitale Technik bietet unseren Zuschauern in Bild und Ton eine bisher ungeahnte Qualitätssteigerung".
"Wir werden unserem Publikum immer wieder Filme in D-Cinema-Technik anbieten. In naher Zukunft planen wir zudem ein außergewöhnliches Digitalfilm-Festival mit Dokumentationen und anspruchsvollen Produktionen", verspricht Julia Michel.














