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3D Kinogeschichte

Das erste filmische Experiment mit dem 3D Effekt stellt der einminütige Kurzfilm „Die Ankunft eines Zuges im Bahnhof La Ciotat“ („L’arrivée d’un train à La Ciotat“) dar. Das Werk der Gebrüder Lumière blieb aber lange Zeit das einzige seiner Art. Erst 1922 kam der Stummfilm „The Power of Love“ als erster Langfilm in der 3. Dimension ins Kino. Der erste 3D-Film mit Ton war der italienische Streifen „Nozze vagabonde“, der 1936 die Zuschauer ins Kino lockte. Der Film fand bemerkenswerten Anklang, so dass man sich des 3D Films zwischen 1952 und 1955 erinnerte, als das Kino einer Erneuerung bedurfte um sich gegen die Konkurrenz des Fernsehs durchsetzen zu können. So entstanden in den 50er Jahren über 50 3D-Filme. Zu nennen sind unter anderen „Bwana, der Teufel“ (1952) und „Kiss me, Kate“ (1953). Es blieben technische Probleme, die sich bei den Zuschauern in Form von Schwindel und Kopfschmerzen bemerkbar machten.
Vielleicht auch deshalb, flachte der Hype um das 3D Kinoerlebnis wieder ab, so dass bis in das frühe 21. Jahrhundert kaum noch 3D Visionen von Filmen in den deutschen Kinos zu sehen waren. Robert Zemeckis „Polarexpress“ 2004 war der Anfang einer bis heute anhaltenden Erfolgsgeschichte. Heute ersetzen oftmals digitale Filme den ursprünglichen 35mm Film, so dass negative Nebeneffekte beim Erleben von 3D Filmen ausbleiben.

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