Wie denn, was denn, schon wieder da? Hat sich AVATAR nicht erst im August nach 34 glorreichen Wochen aus dem CINEPLEX-Programm verabschiedet, nachdem er mit weltweit 2,7 Milliarden Dollar Einspiel-Rekorde gebrochen und sein genialer und geschäftstüchtiger Regisseur James Cameron damit seinen eigenen bisherigen Rekordhalter Titanic abgelöst hatte? Wieso also jetzt schon wieder auf dem Spielplan, weltweit, als AVATAR - SPECIAL EDITION? Die Gründe für dieses schnelle Comeback, zumindest für den amerikanischen Markt: AVATAR musste dort aufgrund der noch geringen Zahl von mit 3D-Projektionstechnik ausgestatteten Kinos relativ früh (gut
2 Monate nach seinem Start) wieder vom Spielplan genommen werden, weil die 3D-Leinwände für Tim Burtons dreidimensionales Nachfolgewerk Alice im Wunderland benötigt wurden. Seither hat man in Amerika das Gefühl, AVATAR trotz seiner phänomenalen Einspielergebnisse speziell auf dem heimischen Markt nicht optimal ausgewertet zu haben. Inzwischen ist, gerade durch den Erfolg und die begeisternde visuelle Qualität von Avatar, die Zahl der 3D-Leinwände explosionsartig angestiegen.
Auch in Münster haben wir mittlerweile im CINEPLEX statt der einen beim Avatar-Start nun drei 3D-Anlagen, jede mit der aufwändigen (und nur in wenigen Kinos installierten) Doppelprojektionstechnik und mit superreflektierenden Silberleinwänden, die im Zusammenspiel eine nicht zu überbietende Helligkeit des 3D-Bildes garantieren. Zuletzt hat auch der größte Saal im CINEPLEX mit seiner über 200 m2 großen Leinwand eine solche 3D-Anlage bekommen, und genau dort zeigen wir jetzt auch die gegenüber der
ursprünglichen Version um 8 Minuten längere Special Edition von AVATAR. Neu zu sehen sind dabei u.a. eine atemberaubende Jagdszene mit den "Sturmbeests", die emotionale Todesszene von Tsu’tey und eine (recht züchtige) Pferdeschwanz-Sex-Szene mit Jake Sully und Neytiri von immerhin 20 Sekunden. Und trotzdem bleibt es bei einer Altersfreigabe ab 12 Jahren ...
Es kommt eher selten vor, dass ein Schauspieler ein und dieselbe Figur in verschiedenen Filmen spielt, die keine Fortsetzungen oder Reihen sind. Einen solchen Fall gibt es jetzt mit einem Burschen namens Aldous Snow. Diesen englischen Rockstar verkörperte Russell Brand zum ersten Mal in der Komödie Nie wieder Sex mit der Ex, und in dieser Nebenfigur sah Produzent Judd Apatow (Beim ersten Mal) so viel Potential, dass Brand den ausgeflippten Brit-Rocker jetzt noch einmal spielt, in MÄNNERTRIP. Spielen ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn eigentlich bringt Brand hier voll und ganz seine private Verrücktheit ein. Schließlich ist er der Mann, den MTV 2001 rausgeschmissen hat, weil er einen Tag nach dem 11. September als Osama Bin Laden verkleidet vor die Kameras trat. Und später hat die BBC ihn rausgeschmissen, weil er in einer Livesendung bei einem TV-Star anrief, um diesem mitzuteilen, das er es mit dessen Enkelin getrieben hatte. Echt krank, der Typ - also genau der Richtige für eine irrwitzige kranke Apatow-Komödie ...
Nun denn, Viel Spaß im Kino!
des CINEPLEX Münster
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