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Goslar

Event: Inklusion in Goslar 4.0


Unterrichtsprojekt „InKlusion IN GOslar 4.0“
der Fachschule Heilpädagogik an den
Berufsbildenden Schulen Goslar-Baßgeige/ Seesen




Nun also bereits die vierte Auflage unseres Projektes.

Bereits seit 2013 gibt es alle zwei Jahre dieses von Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen Goslar-Baßgeige/ Seesen in Zusammenarbeit mit dem Goslarer Theater organisierte Filmfestival. In diesem Jahr ist es die Fachschule Heilpädagogik, die für die Planung und Umsetzung verantwortlich ist.


Wir zeigen zwei Mal zwei Filme, die einmal als Dokumentarfilm und dann als Spielfilm jeweils das gleiche Thema aufgreifen. Das erste „Film-Paar“ hat das Thema „Schule“, im zweiten geht es um die Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Die Filme laden alle zum Nachdenken, Zweifeln, Traurig oder Wütend Sein ein. Es gibt aber auch immer wieder heitere Momente.

Hierüber möchten wir den Besucherinnen und Besuchern im Anschluss an den Film sprechen. Dazu werden zu jedem Film „besondere“ Gäste anwesend sein.

Am 12. März 2019 wird der erste Dokumentarfilm „Schule, Schule“ (D 2017) gezeigt. In "Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel" dokumentiert Hella Wenders den Werdegang von David, Jakob und Anita sowie ihrer ehemaligen Mitschülerin Samira, nachdem sie ihre alte Schule verlassen haben und auf unterschiedliche weiterführende Schulen gewechselt sind. Dabei zeigt sie die verschiedenen Träume, Hoffnungen, Sorgen, Ängste und Nöte der vier Kinder und Jugendlichen, aber auch deren schulische und private Erfolge. Sowohl die Regisseurin als auch eine Lehrerin aus der Schule „Berg Fidel“ werden anwesend sein. Und David Leonhard, einer der Protagonisten aus den beiden Filmen wird auch nach Goslar kommen!

Am 23. April 2019 folgt der Film „Unheimlich perfekte Freunde“ (D 2019). In „Unheimlich perfekte Freunde“ sind Emil und Frido beste Freunde. Sie haben ein Problem, das sie eint und noch mehr zusammenschweißt: Beide stehen wegen ihrer schulischen Leistungen gehörig unter dem Druck ihrer Eltern. Da trifft es sich natürlich, dass die beiden beim Besuch eines Spiegelkabinetts zwei Doppelgänger zum Leben erwecken, die ihnen alles Schwierige abnehmen. Doch irgendwann entwickeln die beiden Doubles ein Eigenleben, und das wird für Emil und Frido richtig unangenehm. Bei diesem Film handelt es sich „eigentlich“ um einen Kinder-/Jugendfilm. Wir wollen jedoch gerade auch Eltern, Erzieherinnen und Lehrkräfte ansprechen, da der Film - genauso wie bei „Schule, Schule“ - Anlass bietet, über unser Schulsystem nachzudenken…


Das zweiten „Film-Paar“ beschäftigt sich mit dem Thema Thema „Kinder- und Jugendpsychiatrie“.

Am 14. Mai 2019 wird der Dokumentarfilm „Elternschule“ (D 2018) gezeigt. Wie gehen wir richtig mit unseren Kindern um und wie mit uns selbst? Wie „ticken“ Kinder? Was brauchen sie von uns Erwachsenen – und was nicht? Für Antworten auf diese und viele weitere Fragen werden Kinder und ihre erschöpften Eltern durch ihre Zeit in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen, Abteilung „Pädiatrische Psychosomatik“ mit der Kamera begleitet. Hier lernen die Eltern ihre Kinder neu kennen und finden oft erst hier heraus, wie eine positive Erziehung gelingen kann.
Der Film hat sehr scharfe Kontroversen aufgrund einiger in ihm gezeigter Szenen ausgelöst. Es gab Strafanzeigen gegen die Klinik…
Wir haben den hauptverantwortlichen Psychologen, Herrn Dietmar Langer, zu uns eingeladen. Er wird im Anschluss an den Film für eine Diskussion zur Verfügung stehen.


Den Abschluss des Festivals bildet dann am 11.Juni 2019 der Spiel-Film „4Könige“ (D 2015). Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen eskalieren die Konflikte in vier Familien, und so finden sich die Teenager Lara, Alex, Fedja und Timo über Weihnachten in der Jugendpsychiatrie wieder. Während draußen alle die besinnlichen Tage in den Kreisen ihrer Liebsten verbringen, haben die vier Jugendlichen nur sich selbst. Zur Diskussion über diesen Film haben wir die Drehbuchautorin Esther Bernsdorff eingeladen.

Freuen Sie sich mit uns auf spannende und unterhaltsame Kinoabende.

Alle Filme laufen jeweils ab 19.00 Uhr im Goslarer Theater, der Eintritt beträgt 5.- €.


Wir danken unseren Partnern und Unterstützern