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Münster

Mi, 04. Mrz 2020

Event: Die Linse zeigt: Architektur und Film: Sozialistische Utopien


 Mi 4. 3. bis So 5.4. im Cinema: Eine Filmreihe der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
Alle Filme mit Einführung. Eintritt: 7 Euro. Im Anschluss an die Vorführungen lädt die Architektenkammer jeweils zu einem „Get together“ im Foyer, bei dem sich Gelegenheit zum Austausch über das Programm bietet.
 
Mi., 4. März 2020, 18:30 Uhr
CH 2018, 76‘, dcp, OmU, Regie: Nicolas Wagnières 
Das Hotel in Belgrad ist ein mystisches Gebäude, ein Symbol und Zeuge verschiedener Momente jugoslawischer Geschichte: von Tito bis Milosevic, vom Sozialismus zum Nationalismus, von den Bombardierungen der NATO zur Gegenwart.
 
Davor: Novgorod Spaceship
USA 2015, 46’, dcp, OF, Regie: Andrei Rozen
„Betritt man das Theater, denkt man, man sei in einem expressionistischen Stummfilm gelandet inmitten eines russisch-orthodoxen Disneylands. Der baufällige Monumentalbau ist ein Mix aus den verschiedensten Architekturstilen und entführt uns in eine Traumwelt, in der die Gesetze von Balance und Funktionalität aus einer anderen Dimension stammen.“ (Andrei Rozen)
 
So., 15. März 2020, 18:30 Uhr
D 2013, 77’, BluRay, Regie: Isabella Willinger
In Moskaus Häuserreihen finden sich noch immer avantgardistische Gebäude, die im Zeichen des Konstruktivismus der 1920er Jahre entstanden sind, darunter das einzig erhaltene Gebäude von El Lissitzky und Bauwerke von Rodchenko. Der Dokumentarfilm zeigt den Kampf gegen den Verfall und drohenden Abriss der Kunstwerke im heutigen Moskau.
 
Mi., 25. März 2020, 18:30 Uhr
D 2002, 110’, Digibeta, Regie: Christiane Büchner
1929 entstanden in Moskau 500 komfortable Wohnungen für die Elite der Sowjetunion, das Imperium wohnte unter einem Dach, dem „Haus der Regierung“. Nirgendwo sonst verdichtet sich die Geschichte der UdSSR so intensiv. Christiane Büchner sammelte über fünf Jahre Archivmaterial und interviewte Zeitzeugen. Aus der Vertrautheit zu den Protagonisten schöpft diese Dokumentation ihre authentische Kraft.
 
So., 5. April 2020, 18:30 Uhr
NL 1996, 92’, BluRay, OmU, Regie: Anna Abrahams
Die Erinnerung an die westeuropäischen Architekten, die in den späten 1920er Jahren hochmotiviert nach Sibirien gingen, um dort moderne, sozialistische Städte zu bauen, wird im Film durch Interviews und zahlreiche, bis dato unbekannte Dokumente lebendig. Mit Jan Rutgers, Margarete Schütte-Lihotzky, Phillipp Tolziner u.a.
 

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