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Event: SchulKinoWochen 2020


Vom 23. Januar bis 5. Februar 2020 nehmen wir wieder an den SchulKinoWochen NRW teil, die ein vielfältiges Filmprogramm mit konkreten Bezügen zu den Lehrplänen präsentieren.

Für Filmvorführungen im Rahmen der SchulKinoWochen zahlen angemeldete Schülerinnen und Schüler nur 3,50 Euro, begleitende Lehrerinnen und Lehrer haben freien Eintritt.

 
Das Filmprogramm
 
Das von Medien- und Filmpädagogen/innen ausgesuchte Filmprogramm ist abgestimmt auf Unterrichtsfächer und lehrplanrelevante Themen. Gefragt sind dabei die filmische Auseinandersetzung und die Förderung von Filmkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Damit die Filme aus dem Programm der SchulKinoWochen optimal im Unterricht vor- und nachbereitet werden können, stehen kostenfreie Unterrichtsmaterialen diverser Institutionen zur Verfügung.
 
Alle Infos und Termine der SchulKinoWochen, inkl. Anmeldemöglichkeiten, finden sich unter www.schulkinowochen.nrw.de. Alternativ erreichen Sie das LWL Medienzentrum Westfalen auch unter der Rufnummer 0251 591-3055 oder per E-Mail: [email protected].
 
Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
1. - 5. Klasse
Spielzeiten: Do, 23.1. + Fr. 24.1. + 28.1. jeweils 09:00 Uhr || Do, 31.1. - Mi, 5.2. jeweils 10:00 Uhr (außer Sa+So)
 
In seinem ersten Kinofilm tritt der KiKA-Moderator als Forschungsreisender auf, der ein Rätsel zu lösen und dafür ein großes Abenteuer zu bewältigen hat. Mit Begeisterung reist er um die Welt und entdeckt Wunder der Erde: einen Lava spuckenden Vulkan, Eisberge in der Arktis, Lebewesen unter Wasser, Delfine und weitere Naturphänomene. Wasser ist das alles umspannende Thema des Films: Es verbindet alle Kontinente miteinander, ist für jeden Menschen, egal aus welchem Land kommend, lebenswichtig. Wie lebt es sich zum Beispiel, wenn nur alle paar Tage ein Tanklastwagen mit Wasser in die Siedlung kommt und jedem nur eine begrenzte Menge Wasser für den Alltag zur Verfügung steht?
 
Vom Erleben des Vulkanismus auf den pazifischen Inseln, über die Weite des Meeres mit seinen faszinierenden Bewohner*innen, von der Forschung zu unserer Zukunft im Eis der Arktis bis hin zu den dramatischen Auswirkungen der Wasserknappheit in Indien bietet der Film zahlreiche Gesprächsanlässe: Ausgehend vom Staunen unterstützt der Film die Zuschauer*innen dabei, die Erde in all ihrer Vielfalt wertzuschätzen. Gemeinsam mit den Kindern kann darüber nachgedacht werden, was wir tun können, um der Klimaerwärmung der Erde entgegenzutreten – und dadurch unseren Planeten zu bewahren.
 
Themen: Wasser, Wasserversorgung, Planet Erde, Länder und Kulturen, Tiere, Vulkane, Meer, Klimawandel, Natur, Wissenschaft, Menschenrechte, Ressourcen
Fächer: Sachunterricht, Naturwissenschaften, Biologie, Erdkunde, Ethik/Lebenskunde, Religion, Deutsch
Länge: 90 Min | FSK: ab 0 Jahre, empfohlen ab 6 Jahren
 
 
Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer
2. - 6. Klasse
Spielzeiten: Do., 24.01.19 bis Mi 30.01.19, jeweils 9:30 Uhr (außer Sa+So) | Do., 31.01.19 bis Mi 06.02.19, jeweils 10:30 Uhr
 
"Das Land, in dem Lukas der Lokomotivführer lebte, hieß Lummerland und war nur sehr klein." Mit diesen Worten aus dem Kinderbuchklassiker von Michael Ende beginnt auch die Geschichte im Film. Jim Knopf, der als Baby in einem Paket eintrifft, passt gerade noch hinein. Doch als er Teenager wird, stellt der verwirrt regierende König Alfons fest: Überbevölkerung! Dampflok Emma oder Jim - eine*r muss weg. Lukas und Jim fliehen vor dem Dilemma, stechen mit Emma in See und erleben eine ebenso spannende wie fantastische Reise. Die mandalanische Prinzessin Li Si, just von derselben Bande entführt, die auch Jim Knopf verschickte, befreien sie schließlich aus den Klauen der Drachenlehrerin Mahlzahn. Zurück in Mandala lüftet die Lehrerin ein Geheimnis: Jeder Drache, der besiegt wird und dabei am Leben bleibt, wird weise. Dank der so geläuterten Frau Mahlzahn kann Lummerland elegant vergrößert werden, so dass alle – inklusive der inzwischen mit Jim Knopf verlobten Li Si – darauf Platz haben.
 
Der Film vermag gerade jüngere Kinder visuell zu überwältigen. Einerseits bleiben starke Bilder noch lange in Erinnerung, andererseits können diese die Aufmerksamkeit von der erzählten Geschichte und damit auch von der Botschaft des Films abziehen. Während man mit älteren Kindern die Stationen der Heldenreise im Unterricht durchaus noch mal nachvollziehen kann, empfiehlt sich für jüngere ein eher szenebezogenes Arbeiten, etwa zu der Frage, warum der Scheinriese Tur Tur allein in der Wüste lebt oder Halbdrache Nepomuk ausgegrenzt wird. Zudem können die Naturphänomene Echo, Fata Morgana, Schnee und Vulkane aufgegriffen werden.
 
Themen: Anderssein, Außenseiter, Freundschaft, Mobbing, Vielfalt, Mut, Zusammenhalt, Kommunikation, Angst, Schein und Sein, Ernährung, interkulturelle Erziehung, Gefühle, Kindheit, Naturphänomene, Medien, Filmemachen
Fächer: vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Kunst, NaWi, Biologie, Erdkunde, Lebenskunde, Ethik, Religion, Technik, Gesellschaftswissenschaften fächerübergreifend: Medienkompetenz, Demokratieerziehung
Länge: 105 Min | FSK: ab 0 Jahre, empfohlen ab 7 Jahren
 
 
A Toy Story - Alles hört auf kein Kommando
ab 3. - 7. Klasse
Spielzeiten: Do, 23.1. - Mi, 29.1. jeweils 09:15 Uhr (außer Sa+So) || Do, 30.1. - Mi, 5.2. jeweils 09:30 Uhr (außer Sa+So)
 
Spielzeugfiguren sind die wahren Helden im Kinderzimmer – das ist auch im vierten Film der Toy Story-Reihe so. Die Cowboy-Puppe Woody lebt zusammen mit einigen Spielzeugfreund*innen bei Bonnie, einem Mädchen, das gerade dem Besuch der Vorschule entgegenfiebert. Am Eingewöhnungstag bastelt Bonnie aus einer alten Plastikgabel eine Figur, die sie Forky nennt und zu ihrem Lieblingsspielzeug erklärt. Forky hat leider die Eigenschaft, sich für Abfall zu halten und in die entsprechenden Behälter zu springen – eine echte Herausforderung für Woody, der sich nach Forkys Sturz aus dem Autofenster auf die Suche machen muss, um das Gabelwesen wiederzufinden.
 
Die Geschichte um die Spielzeug-Bande ist nicht nur witzig erzählt, sie transportiert auch aktuelle Themen: Welche Materialien bestimmen unseren Alltag? Wer entscheidet, was Abfall ist? Wie können wir ein neues Verhältnis zu Wertstoffen entwickeln? Wie können wir mit biobasierten und bioabbaubaren Materialien einen Beitrag leisten? In A TOY STORY wird die Wegwerfgesellschaft auf originelle Weise auf den Kopf gestellt – der perfekte Einstieg in einen nachhaltigen Filmspaß.
 
Themen: Spielzeug, Charaktere des Kinderzimmers, Abfall, Stoffkreisläufe, Nachhaltigkeit, (Bio)Kunststoff als Material, Re- und Upcycling
Fächer: Sachunterricht/Naturwissenschaften, Lebenskunde/Ethik, Deutsch, Kunst
Länge: 100 Min | FSK: ab 0 Jahre, empfohlen ab 8 Jahren
 
   
TKKG - Jede Legende hat ihren Anfang
4. - 7. Klasse

Spielzeiten: Do, 23.1. - Mi, 29.1. jeweils 09:30 Uhr (außer Sa+So) || Fr, 31.1. + Mo, 3.2. + Mi, 5.2. jeweils 09:45 Uhr

Dank eines Stipendiums darf das Mathegenie Tim das Internat Loburg besuchen. Am ersten Schultag trifft er dort den rundlichen Willi, genannt Klößchen. Der verwöhnte Sohn aus reichem Hause ist sauer, dass er das Zimmer mit einem Jungen aus der Vorstadt teilen muss. Doch dann verschwindet bei einem Flugzeugabsturz eine goldene Himmelswächter-Statue aus dem Besitz von Willis Vater, der kurz darauf selbst entführt wird. Nach ersten gemeinsamen Recherchen tun sich Tim und Willi mit der cleveren Polizistentochter Gaby und dem hochbegabten Tüftler Karl zusammen. Zusammen ermitteln sie auf eigene Faust und kommen so auf die Spur des Hellsehers Raimondo und dessen Assistentin Amanda. Doch eine polizeiliche Durchsuchung entlastet die Verdächtigen. Bis die vier jungen Ermittler den Bösewicht entlarven, müssen sie einige Abenteuer bestehen. Am Ende bilden sie das Detektivteam TKKG.
 
Im Unterricht liegen intermediale Vergleiche der Erzählstrukturen und Schlüsselmotive in den Adaptionen des TKKG-Stoffes vom Buch über Film, Hörspiel, TV, Comic bis zum Game nahe. Zudem können Vergleiche mit literarischen und filmischen Kinderkrimis wie 'Emil und die Detektive' oder 'Fünf Freunde' Aufschluss geben über dramaturgische Muster und genretypische Figurenkonstellationen. Arbeitsgruppen können analysieren, welche Stärken und Schwächen die TKKG-Mitglieder haben und wie sie ihre Fähigkeiten kombinieren, um mit vereinten Kräften Probleme zu lösen.

Themen: Freundschaft, Solidarität, Vertrauen, Teamwork, Mut, Vorurteile, Liebe, Schule, Familie, Umwelt, Kriminalität, Buddhismus, Abenteuer, Außenseiter, Kindheit/Kinder, Sport/Kampfsport

Fächer: Deutsch, Sachkunde, Ethik, Religion
Länge: 96 Min | FSK: ab 6 Jahren, empfohlen ab 9 Jahren
 
 
Club der roten Bänder
ab 6. Klasse
Spielzeiten:
Do, 23.1. - Mi, 29.1. jeweils 09:45 Uhr (außer Sa+So) || Do, 30.1. + Mo, 3.2. + Di, 4.2. jeweils 09:15 Uhr

Sechs Jugendliche, sechs Geschichten. Am Ende kreuzen sich ihre Wege im Krankenhaus. Hugo traut sich, von einem 10-Meter-Turm zu springen, fällt danach jedoch ins Koma. Leo ist schlagfertig und voller Lebensenergie. Doch nach großen Schmerzen erhält er die Diagnose Knochenkrebs. Weitere Schicksalsschläge stellen seinen Optimismus auf die Probe. Emma buhlt um die Aufmerksamkeit und Anerkennung ihres Vaters. Aufgrund ihrer Essstörung wird auch sie stationär behandelt. Jonas leidet unter der Schikane seines älteren Bruders, findet jedoch neues Selbstbewusstsein. In Tonis Welt hat alles Ordnung und Struktur. Er hat das Asperger-Syndrom und wird in den alltäglichen Herausforderungen von seinem Opa unterstützt. Alex ist ein selbstüberzeugter Junge aus reichem Elternhaus, doch auch er hat mit Niederlagen zu kämpfen. Zusammen werden sie im Krankenhaus den Club der roten Bänder gründen.
 
In einem Gruppengespräch können die Schüler*innen zusammentragen, was sie über die Krankheiten der Protagonisten erfahren haben und darüber sprechen, wie diese mit ihren Krankheiten umgehen und wie die Außenwelt darauf reagiert. Die Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt sechs komplett unterschiedlicher Jugendlicher lädt zur Diskussion über die Zusammensetzung von Freundesgruppen ein. Im Club der roten Bänder nimmt jeder eine bestimmte Rolle ein: Leo ist der Anführer, Jonas der zweite Anführer, Alex ist der Hübsche, Toni der Schlaue, Hugo ist der gute Geist und Emma übernimmt die Rolle des Mädchens. Die Rollenverteilung und die Zuschreibung der Eigenschaften bzw. des Geschlechts können besprochen und hinterfragt sowie auf eigene Erfahrungen bezogen werden.
 
 
Themen: Freundschaft, Zusammenhalt, Lebenswille, Krankheit, Tod, Verlust, Trauer, Hoffnung, Krebs, Magersucht
Fächer: Deutsch, Ethik, Religion, Sozialkunde, Biologie, fächerübergreifend: Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt (Diversity)
Länge: 108 Min | FSK: ab 0 Jahre, empfohlen ab 11 Jahren
 
 
Die Goldfische
ab 8. Klasse
Spielzeiten:
Fr, 24.1. + Mo, 27.1. + Mi, 29.1. jeweils 10:00 Uhr || Do, 30.1 - Mi, 5.2. jeweils 09:00 Uhr (außer Sa+So)

Oliver ist erfolgreicher Portfoliomanager, für den nur Prestige und Geld zählen. Als er nach einem selbst verschuldeten Autounfall querschnittsgelähmt zur Reha muss, ist sein größtes Problem in diesem „Behindertengefängnis“ das schlechte WLAN. Auf der Suche nach besserem Empfang landet er zufällig in einer inklusiven Wohngemeinschaft, die von der optimistischen Laura geleitet wird. Oliver versucht die schräge „Goldfisch-Gruppe“ für seine Zwecke zu missbrauchen, denn das deutsche Finanzamt hat von seinem Züricher Bankschließfach erfahren. Er schmiedet einen Plan: Er lädt die Gruppe zu einer Kameltherapie in der Schweiz ein und nutzt den Ausflug als Cover, um sein Schwarzgeld sicher über die Grenze zu bringen. In einem Minibus macht sich die Chaostruppe um die blinde Zynikerin Magda und den Autisten Rainman auf den Weg und natürlich läuft nicht alles so, wie von Oliver erhofft.
 
Der Film bietet verschiedene Ansatzpunkte für eine Diskussion über den Umgang mit Menschen mit Behinderungen und die Erwartungshaltungen, die ihnen gegenüber bestehen. Statt sich den Figuren mit dem Mitleid zu nähern, das viele auch im Alltag befangen macht, befreit sich die Komödie von dem Anspruch der politischen Korrektheit. Die Frage ob über Menschen mit Behinderung gelacht werden darf, wird hier erfrischend bejaht. Die Protagonist*innen werden nicht auf ihre unterschiedlichen Handicaps reduziert, sondern dürfen eigene Wünsche, Träume und Eigenarten haben.
 
Themen: Menschen mit Behinderung, Vorurteile, Identität, Außenseiter, Inklusion, Stereotypen & Repräsentation, Pflege
Fächer: Deutsch, Ethik, Sozialkunde, Wirtschaft, Psychologie, Pädagogik, Berufsorientierung
Länge: 112 Min | FSK: ab 12 Jahre, empfohlen ab 13 Jahren
 
 
Systemsprenger
ab 11. Klasse
Spielzeiten:
Do, 23.1. + Do, 28.1. jeweils 10:00 Uhr || Fr, 31.1. + Mi, 5.2. jeweils 09:15 Uhr
 
Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen. Doch die hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Nora Fingscheidt inszeniert ein Drama über die unbändige Sehnsucht eines Kindes nach Liebe und Geborgenheit und das darin liegende Gewaltpotenzial. Zugleich beschreibt der Film die unermüdlichen Versuche von Erzieher*innen und Psycholog*innen, mit Respekt, Vertrauen und Zuversicht eine Perspektive für Kinder zu schaffen, die durch ihre unvorhersehbaren Ausbrüche andere und sich selbst zu zerstören drohen
 
 
Themen: Kindheit, Kinder, Verantwortung, Familie, Außenseiter, Sozialarbeit, Gesellschaft. Erziehung
Fächer: Deutsch, Religion, Werte und Normen, Psychologie, Sozialkunde, Fächerübergreifend: Soziales Lernen, Gesellschaftslehre
Länge: 120 Min | FSK: ab 12 Jahre, empfohlen ab 16 Jahren

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