All My Sisters

Keine Spielzeiten

Regisseur Massoud Bakhshi dokumentiert den Alltag dreier Schwestern, die zwischen 2007 und 2025 in Teheran aufwachsen.

In Teheran wachsen die Schwestern Mahya und Zahra als unbeschwerte junge Mädchen auf: Sie schaukeln auf dem Spielplatz, spielen mit Barbies und treiben Unfug. Doch die vielen Einschränkungen, die ihnen die Gesellschaft auferlegt, schleichen sich nach und nach über ihre traditionelle Familie in ihr Leben ein. Mit den ersten Anzeichen der Pubertät wird das Kopftuch aus dem Schrank geholt, ihre Großmutter erzählt ihnen religiöse Geschichten und plötzlich sind alle möglichen lustigen Dinge „sündhaft“. Gleichzeitig entwickeln sich die Schwestern – zu denen später im Film noch eine dritte Schwester, Maleka, hinzukommt – zu kritischen, sozial engagierten jungen Frauen. Ihr Onkel, der Filmemacher Massoud Bakhshi, begleitet sie von ihrer frühen Kindheit im Jahr 2007 bis zur Gegenwart, 18 Jahre später. In dieser Rahmenhandlung zeigt er den mittlerweile erwachsenen Frauen sein Filmmaterial. Bakhshi nutzt optische Tricks, um Einschränkungen hinsichtlich der Sichtbarkeit von Frauenhaaren oder Körperkonturen zu umgehen, während er dokumentiert, wie die Schwestern lernen, für ihre Rechte und ihre Freiheit einzustehen und zu kämpfen.

Cast & Crew
OT: Toutes mes sœurs
Regie: Massoud Bakhshi
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