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Neustadt (Weinstr.)

Müslüm

  • Türkei, 2018
  • 132′
  • FSK 12
  • Biographie
  • OT: Müslüm
  • Regie: Ketche, Can Ulkay
  • Mit: Timuçin Esen, Zerrin Tekindor, Ayça Bingöl, Erkan Can, Taner Ölmez, Erkan Avci, Erkan Kolçak Köstendil
Türkische Originalversion mit Untertiteln

Müslüm wird in eine arme Familie hineingeboren. Als er noch ein kleines Kind ist, ermordet sein Vater, seine Mutter und seine Schwester, vor seinen Augen. Nach einem sehr schweren Autounfall geht man davon aus, dass er tot sei. Dieser Unfall ist die Ursache dafür, dass er teilweise Hörstörungen und Bewegungsstörungen hat. Dies wird ein Teil seiner seltsamen Persönlichkeit. Er geht mit einer 21 Jahre älteren Frau, welche eine Schauspielerin und Sängerin ist, eine sehr stürmische Beziehung ein. Müslüm findet die Rettung in der Musik. Er verarbeitet sein Trauma in seinem persönlichen und musikalischen Leben, indem er seinen Schmerz verinnerlicht. Wie ein Phönix wird er aus seinen zerstörten Träumen wiedergeboren. Er geht auf die Dunkelheit zu und singt den Seelen der Menschen schmerzhafte Lieder. So wird er zum Kult. Er ist von nun an von jedem "der Vater". Er ist der Vater von jedem jungen, schlecht verdienenden Menschen, die in der Großstadt nicht zurechtkommt und immer von Leben abgelehnt wird. Seine seltsame Persönlichkeit kombiniert er mit seiner empfindlichen, traurigen und dem Baritonklang seiner Stimme. In der Kombination seiner ungewöhnlichen Stimmlage und den Songtexten, die Empfindliches und Authentisches beinhalten, wird Müslüm mit einer anderen sozialen und wirtschaftlichen Art der Vater von Jedem. Arabesque Musik gibt der Generation eine neue Inspiration, indem sie der Musik eine neue Bedeutung gibt. (Quelle: Verleih)

In türkischer Sprache mit deutschen Untertiteln

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