Opera de Paris: Romeo et Juliette (2026/27)
In Verona begegnen sich Romeo Montague und Julia Capulet und verlieben sich tief ineinander, doch ihre beiden Familien verbindet ein uralter Hass. Angetrieben von einer ebenso starken wie unmöglichen Leidenschaft sehen sich die beiden Liebenden einem tragischen Schicksal gegenüber, das sie für immer vereint.
Die von Shakespeare zum Mythos erhobene Geschichte von Romeo und Julia musste bis ins 20. Jahrhundert warten, um dank Sergej Prokofjews Musik aus dem Jahr 1935 zu einem Ballett zu werden. In seiner 1984 für das Ballett der Pariser Oper geschaffenen Inszenierung erweckte Rudolf Nurejew diese brillante und energiegeladene Partitur in einer opulenten, filmischen Version zum Leben. Seine Choreografie konzentriert sich auf die Verwandlung des jungen Romeo in einen Mann,neben einer leidenschaftlichen Julia, die auf tragische Weise erwachsen wird. Ballszenen, jugendliche Rivalitäten und Duelle vor dem Hintergrund einer prächtig nachgebildeten italienischen Renaissance verleihen der Geschichte der Liebenden von Verona, die zwischen dem uralten Hass ihrer Familien gefangen sind, Tiefe und Kraft.