Slingshot Hip Hop

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Die Dokumentation über die palästinensische Hip-Hop-Bewegung beleuchtet ihre Rolle als Stimme einer jungen Generation zwischen Besatzung, Ausgrenzung und Hoffnung. Regisseurin Jacqueline Reem Salloum begleitet junge Künstler*innen aus Gaza, dem Westjordanland und den sogenannten 48er-Gebieten in Israel, die Rap als Ausdruck von Widerstand, Identität und Freiheit nutzen. Im Zentrum stehen die wegweisende Gruppe DAM um Tamer Nafar, das Rap-Trio PR aus Gaza sowie junge Frauen wie Abeer und Arapeyat, die sich trotz gesellschaftlicher Widerstände eine Bühne erkämpfen. Die Kamera begleitet sie beim Schreiben, Proben und Auftreten – in den Straßen von Gaza, Akka, Nazareth und Tel Aviv. Gleichzeitig zeigt der Film die Realität von Checkpoints, Militärkontrollen und eingeschränkter Bewegungsfreiheit: Selbst mit gültigen Papieren bleibt ungewiss, ob Musiker zu ihren Konzerten reisen dürfen. Slingshot Hip Hop verbindet persönliche Geschichten mit politischer Realität und zeigt, wie Musik Mauern, Grenzen und Stacheldraht überwinden kann. Mobiltelefone und Internet werden zu Lebensadern zwischen getrennten Städten und Freundschaften. Der Film feierte 2008 beim Sundance Film Festival Premiere und gilt bis heute als kraftvolles Porträt einer Bewegung, die Hip-Hop in ein Werkzeug des kulturellen und politischen Ausdrucks verwandelt.

Cast & Crew
OT: Slingshot Hip Hop
Regie: Jacqueline Reem Salloum
Mit: Mahmoud Jreri, Suhell Nafar, Mahmud Shalaby, Tamer Nafar
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