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Münster

Wenn das Land zur Ware wird

  • Deutschland, 2013
  • 71′
  • Dokumentarfilm
  • OT: Wenn das Land zur Ware wird
  • Regie: Luz Kerkeling, Dorit Siemers
Die Linse zeigt in der Reihe „You look diff'rent“ im neben*an beim Cinema: Indigener Widerstand gegen Neokolonialismus in Chiapas – Film- und Diskussion mit den Regisseur*innen Luz Kerkeling und Dorit Siemers

Die kleinbäuerlich-indigenen Gemeinden in Südmexiko werden durch Monokulturen, Infrastrukturausbau, Tourismusprojekte und Repression regelrecht attackiert. Das Land und die Existenzweise der indigenen Bevölkerungsgruppen gerät ins Visier von Politik und Wirtschaft: Die Gemeindeländereien werden in eine Ware konvertiert – oftmals ohne die betroffenen Menschen zuvor überhaupt zu informieren.
Viele Dörfer bauen bis heute auf Basisdemokratie, Selbstorganisation,
Gemeinschaftsarbeit und Subsistenzwirtschaft.
Ölpalmenplantagen, Autobahnen, das von der aktuellen Regierung und
transnationalen Konzernen geplante Megaprojekt "Maya-Zug" sowie die Ausweitung touristischer Ausflugsorte sind einige Beispiele für neoliberale „Entwicklungsprojekte“, die Lebensgrundlagen angreifen und die Umwelt schädigen.

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