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Gotha

Wer wir sein wollten

  • Deutschland, 2019
  • 65′
  • Dokumentarfilm
  • OT: Wer wir sein wollten
  • Regie: Tatiana Calasans
  • Mit: Cindy, Esiah, Steve, Shannan
Anschließend spricht die Regisseurin Tatiana Calasans über Rassismus, Ausgrenzung, Privilegien, Vorurteilen und verschiedenen Lebenswelten. Das Publikum hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Moderiert wird das Gespräch von Lioba Jarju. Frau Jarju engagiert sich in der Black Community Hamburg, ist Event Host, und Netzwerkerin. Tatiana Calasans ist in Brasilien - Salvador geboren und kam im Alter von 7 Jahren nach Hamburg, wo sie heute arbeitet und lebt. Bei Tatiana Calasans ist das Biographische der Motor ihrer künstlerischen und theoretischen Beschäftigungen mit eben dem Thema dieses Films: Lebensrealitäten von Schwarzen Menschen in Deutschland. Neben ihrer Arbeit als Filmemacherin und Künstlerin, ist sie Mitorganisatorin und Koordinatorin der Black History Month Hamburg Gruppe. Die Veranstaltung wir gefördert durch: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramm Demokratie Leben! Ministerium, Ministerium für Jugend, Bildung und Sport Thüringen, dem Landkreis Gotha, Denk bunt, L`amitié e.V., Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen

Vier Protagonisten*innen aus unterschiedlichen Bundesländern erzählen von ihren Erfahrungen als Schwarze Jugendliche in Deutschland in den 1990er Jahren und nehmen Bezug auf die Gegenwart. Es geht um Lebensrealitäten Schwarzer Menschen, Rollenbilder, Vorbilder und Erwartungen an BPOC. Wie wurden sie gesehen? Wer wollten sie sein? Was waren die Erwartungen der Gesellschaft? Welche Strategien haben sie für sich gefunden um damit umzugehen? Welchen Einfuss haben ihre Erfahrungen auf ihr Leben genommen? Der Film nimmt Bezug auf die Themen Identität und Rassismus und veranschaulicht die Verbindung von struktureller und individueller Ebene.

Wir danken unseren Partnern und Unterstützern