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Passau

Was uns zusammenhält

  • 80´
  • Dokumentarfilm

In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Psychosoziale Krebsberatungsstelle Passau derBayerischen Krebsgesellschaft e.V.

Christiane ist Mitte 40, als bei ihr zum ersten Mal Brustkrebs diagnostiziert wird. Nach überstandener Chemotherapie und Rückkehr in Beruf und Leben erkrankt sie zwei Jahre später erneut. Nach einem Krampfanfall im Beisein ihrer ältesten Tochter werden später im Krankenhaus sieben Gehirntumore und drei Tumore in der Lunge festgestellt. Die anschließende Zeit ist für die beiden Töchter Janina (23) und Catherina (20), für Christianes Freunde und für sie selbst eine hohe Belastung, da sie von nun an auf Hilfe im Alltag angewiesen ist.
Nach weiteren Therapien erholt sich Christiane wieder und erlangt ihre Selbstständigkeit zurück.
Trotz der Belastungen durch die Behandlungen will sie ihr Leben genießen.

Der Kampf gegen den Krebs ist auch ein Kampf um den Zusammenhalt ihrer Familie. Seit der Trennung vom Ehemann hat sie als alleinerziehende Mutter für ihre zwei Töchter gesorgt, die jüngste zog aufgrund von Spannungen in der Familie schon mit 16 Jahren von zuhause aus. Die Erkrankung der Mutter lässt alle wieder näher zusammenrücken, aber die Konflikte bleiben. Christiane wünscht sich eine Versöhnung innerhalb ihrer kleinen Familie.

Die Kamera begleitet Christiane in ihrem letzten Lebensjahr. In Gesprächen mit ihrer Freundin Dagmar spricht sie offen über den Abschied, die Beerdigung und die schwierige Auseinandersetzung mit dem Tod. In Interviews berichten die Töchter von ihrem Umgang mit der Erkrankung der eigenen Mutter, von der Pflege und Fürsorge und von Christianes daraus entstehendem Rollenwandel von der Versorgerin zur Umsorgten.
Im Hospiz reflektiert Christiane den Umgang ihrer Töchter mit der Erkrankung und hinterfragt ihre eigenen Werte und Wünsche auch in Bezug auf ihre Beerdigung.

Mit der Erzählung von Christianes Geschichte will der Film Verständnis schaffen für unterschiedliche Umgehensweisen mit einer tödlichen Krebserfahrung innerhalb von Familien.

ScharfrichterKino

Heute, 24.10.2017, 19:00 Uhr

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Kriegszustand in meinem Körper

  • 63´
  • Dokumentarfilm

In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Psychosoziale Krebsberatungsstelle Passau derBayerischen Krebsgesellschaft e.V.

Brustkrebs ist heute die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und bezeichnet die unkontrollierte Teilung von Zellen im Körper. Bösartige Tumore haben sich der normalen Wachstumskontrolle des Organismus entzogen. Die entarteten Zellen ermehren sich ungebremst. Fiona (53) bekam die Diagnose vor ca. 12 Jahren, bei Imke (45) liegt sie bei Drehbeginn eine Woch zurück. Bei Fiona sind Krebszellen in die Blutbahnen und Lymphgefäße eingedrungen und haben sich an anderen Stellen angesiedelt, wo sie sich weiter als Metastasen vermehren. "Der Krebs nimmt dir deinen Körper und wenn du nichts dagegen tust, gewinnt er". so reflektiert Fiona ihren 12 Jahre langen Kampf gegen den Krebs. Bei ihr wurde erst brusterhaltend operiert, später ihre rechte Brust entfernt und wieder aufgebaut. Jede Substanz der Chemotherapie wirkt nur einmal und so steht Fiona vor ihrer letztmöglichen Therapie. Obwohl Fiona ihre von den Ärzten prognostizierte Lebenszeit um viele Jahre überschritten hat, rückt der Tod während der Dreharbeiten näher. Sie kümmert sich um einen Platz im Hospitz und stirbt dann vor dem Einzug plötzlich.
Imke wurde brusterhaltend operiert und erlebt ihre erste Chemotherapie, sie steht vor wichtigen Entscheidungen und setzt sich stark mit ihrer Krankheit und den Auswirkungen ihrer Behandlung auseinander. Die beiden Frauen reflektieren die negativen und positiven Auswirkungen der Diagnose auf ihr Leben, ihr Umfeld wie die eigenen Kinder und ihr Liebesleben. Während Imke ihr Leben nach der Diagnose komplett umgestellt hat, versucht Fiona ihr Leben von ihrer Krankheit so unbeeinflusst wie möglich weiterzuführen. Imke wird nach der Operation bei der Bestrahlung und der Behandlung mit Medikamenten durch die Chemotherapie bis zur anstehenden Hormontherapie mit der Kamera begleitet. Die Videotagebücher und Interviews mit ihren Angehörigen lassen ein authentisches und nahes Bild im Umgang mit der Krankheit entstehen.

ScharfrichterKino

Di, 07.11.2017, 19:00 Uhr

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Die Welt steht still

  • 70´
  • Dokumentarfilm

In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Psychosoziale Krebsberatungsstelle Passau derBayerischen Krebsgesellschaft e.V.

Rund 1.800 Kinder erkranken in Deutschland jährlich an Krebs. Dank großer Fortschritte in der Medizin überleben heute mehr als 80 Prozet aller krebserkrankten Kinder und Jugendlichen. Der Weg zur Heilung bedeutet jedoch eine sehr intensive und belastende Zeit, welche die jungen Menschen lange an das Krankenhaus bindet und ihnen, wie auch der gesamten Familie, sehr viel Geduld, Tapferkeit und Kraft abverlangt. In dem Film werden drei an Krebs erkrankte junge Menschen und ihre Familien über einen längeren Zeitraum ihrer Erkrankung begleitet. Dabei zeigen sich ihre Sorgen, Ängste und Hoffnungen währen dder anstrengenden Behandlungszeit: Wie wurde die Diagnose erlebt? Was macht Angst? Woraus schöpft man Hoffnung? Wie ist es, seine Haare zu verlieren? Wie geht man mit den Nebenwirkungen einer Chemotherapie um?
Die ofmals schmerzhaften und langwierigen stationären Aufnethalte im Zuge der Krebsthrapie stellen nicht nur einen immensen Kraftakt für den Organismus, sondern auch die Psyche der Protagonist/innen dar. Währned die starken Medikamente zu einer hohen ganzheitlichen Schwächung des Körpers führen, bewirkt der Verlust vom gewohnten Umfeld und Alltag ein Gefühl der Isolation. Wichtige soziale Bezüge wie Schule, Freunde und Verwande müssen stark eingeschränkt werden. Aber auch die Eltern sind einer schwierigen Situation ausgesetzt. Die Sorge um das Kind stellt neben der körperlichen und finanziellen Anstrengungen eine erhebliche seelische Belastung dar: Wird es unser Kind schaffen? Bei ihrem täglichen Kampf führen die jungen Betroffenen auch ein Videotagebuch. Dadurch entsteht ein authentisches und nahes Bild im Umgang mit der Krankheit. Der Film zeigt den langen und schwierigen Weg einer Krebserkrankung und soll allen Betroffenen Mut machen, die Krankheit zu besiegen.

ScharfrichterKino

Di, 14.11.2017, 19:00 Uhr

2D
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