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Passau

Elephant to India

  • 120´
  • Dokumentarfilm

Reisedoku über drei österreichische Abenteuerer, die auf Vespas nach Goa reisen

Uns zieht es hinaus in die Welt. Und nur davon zu träumen, das ist uns viel zu wenig. So haben wir beschlossen: Wir fahren los. Einfach so. Mit unseren Vespas. Bis nach Goa, ganz im Süden Indiens. Wir waren ein halbes Jahr lang unterwegs. Und immer auf dem Landweg. Denn wir wollten immer die Erde unter unseren Füßen und Rädern spüren. Mit wenig Gepäck. Nur das, was wir wirklich brauchen, das haben wir mitgenommen. Alles andere wäre eine Belastung gewesen, die uns zu sehr einschränkt. Das Ergebnis dieser weiten Reise ist eine gleichermaßen berührende wie auch unterhaltsame Kino-Doku in bester Qualität, bei der auch Schmunzeln erlaubt ist. Der Besucher erlebt die drei Abenteurer hautnah und intensiv. Ohne Filter und ohne Distanz. So, als würde man am Rücksitz einer der Vespas selber mit auf diese unglaubliche Reise gehen. Abgerundet wird dieser Film mit ganz viel Humor und ebenso durch großartige Bilder der höchst unterschiedlichen Landschaften, die von den dreien einfühlsam bereist und durchquert werden. Eine beeindruckende Story und ein ganz großes Kinoerlebnis.

Cineplex,  Kino 5
Filmgespräch

Otto Neururer - Hoffnungsvolle Finsternis

  • 89´
  • Doku Drama

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Ottfried Fischer, Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Regisseur, Hermann Weiskopf, Drehbuch-Autor Dr. Peter Mai u.a. Moderation: Msgr. Dr. Bernhard Kirchgessner Saal 8 ist bereits Ausverkauft, Videoübertragung in Saal 7, ein persönliches Gespräch mit den Filmemachern ist nach dem Film möglich und erwünscht.

36 Stunden dauert der qualvolle Todeskampf des Tiroler Priesters Otto Neururer im KZ Buchenwald: Jahrzehnte später macht sich Heinz Fitz, ein alternder Schauspieler und Lebensborn-Kind, mit der jugendlichen Straftäterin Sofia und dem an Parkinson erkrankten Pfarrer Anton auf die Suche nach den Spuren des seligen Priesters Otto Neururer. Heinz unternimmt die Reise durch Otto Neururers Leben, um wieder beten zu können. Und um die Scham über die Schuld des Vaters, der als eingefleischter Nazi Schreckliches angerichtet hat, in sich zu heilen und inneren Frieden zu finden.
Otto Neururer ist als erster österreichischer Priester in einem Konzentrationslager von den Nazis ermordet worden. Am 24. November 1996 wurde er von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.

Cineplex,  Kino 7
Filmgespräch
Chichinette - Wie ich zufällig Spionin wurde

Chichinette - Wie ich zufällig Spionin wurde

  • 86´
  • Dokumentarfilm

Die bisher unbekannte Geschichte einer französisch-jüdischen Spionin

Die bisher kaum bekannte Geschichte von Marthe Cohn alias Chichinette: In den Kriegswirren entscheidet sich die französische Jüdin, als Spionin der Alliierten in Nazi-Deutschland ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Ihre Mission gelingt, doch nach dem Krieg redet sie 60 Jahre lang mit niemandem über ihre Heldentaten. Heute, im Alter von 99, bereist sie mit fast manischem Eifer die Welt, um ihre Geschichte mit der jungen Generation zu teilen. Denn sie weiß: Viel Zeit bleibt ihr nicht. (Quelle: Verleih)

ScharfrichterKino
Filmgespräch2D OmU 

Wer Frieden sucht

  • 100´
  • Psychodrama

Johannes Lukas ist ein junger Mann, der trotz seiner 30 Jahre im Leben noch nicht viel erreicht hat. Eigentlich möchte er seiner Mutter, die seit kurzem im Altersheim lebt, nur ein paar Bücher vorbei bringen, als er in einer Schublade in ihrer Wohnung einen vergessenen Film entdeckt. Um ihr eine Freude zu machen, lässt er den Film entwickeln. Auf den Fotos entdeckt er dann aber nicht seine Mutter, sondern sich selbst, in Begleitung einer schönen Frau, an die er sich nicht erinnern kann. Er findet heraus, dass es sich um seine Freundin Sarah Völkl handelt, die bei einem Autounfall starb, bei dem er sein Gedächtnis verlor. Er versucht noch, das Erfahrene zu verarbeiten, als er Sarah Völkl plötzlich auf der Straße begegnet.

"Wer Frieden sucht" ist ein Psychodrama, das dem konstanten inneren Verfall von Johannes Lukas folgt. Es begleitet ihn auf seiner verzweifelten Suche nach der Wahrheit und lässt den Zuschauer dabei ebenso im Dunkeln wie seinen Protagonisten, so dass bis zuletzt nicht klar ist, wer der Gute und wer der Böse ist, und ob es so etwas wie Gut und Böse im wahren Leben überhaupt gibt. (Quelle: Verleih)

Cineplex,  Kino 7
Filmgespräch

Kinder unter Deck

  • 90´
  • Dokumentarfilm

Filmgespräch mit der Regisseurin Bettina Henkel

"Kinder unter Deck" ist die persönliche Geschichte dreier Generationen einer Familie: Großmutter, Vater und Tochter - Ärztin, Psychoanalytiker und Filmemacherin.
Im Zentrum steht die transgenerationale Übertragung traumatischer Erfahrungen, denen auf einer Reise zu den Wurzeln der aus Lettland stammenden Familie nachgespürt wird. Vater und Tochter spüren den Schicksalen der Familienmitglieder nach, suchen "Antworten" auf schmerzliche Fragen und die "Wahrheit" einer verdrängten Geschichte. Wie weh das tun würde, wusste vorher niemand.
Bettina Henkels Dokumentarfilm ist ein seelisches Roadmovie durch tiefliegende Verletzungen, entstanden durch die historischen Umwälzungen im Nordosten Europas. Eine universelle Geschichte der Vererbung seelischer Narben, verursacht durch Krieg und verdrängtes Leid. (Quelle: Verleih)

ScharfrichterKino
Filmgespräch

Für Sama

  • 95´
  • Dokumentarfilm

Die Geschichte einer jungen Frau, die mit der Liebe, dem Krieg und der Mutterschaft kämpft

FOR SAMA ist ein intimer, persönlicher und zutiefst ergreifender Film während des syrischen Bürgerkriegs aus der Sicht einer jungen Frau und Mutter.
FOR SAMA ist eine Liebeserklärung einer jungen Mutter an ihre Tochter. Der Film erzählt die Geschichte von Waad al-Kateabs Leben in Aleppo: angefangen von den Aufständen in der syrischen Stadt über die Liebe zu ihrem Mann, ihre Hochzeit bis hin zur Geburt ihrer Tochter SAMA - und all das inmitten eines katastrophalen Krieges. Mit ihrer Kamera liefert Waad al-Kateab unfassbare Bilder über Verlust, Freude und Überleben - und über allem schwebt die Frage: soll sie aus der Stadt fliehen, um das Leben ihrer Tochter zu beschützen?
Auch wenn das Verlassen des geliebten Heimatlandes bedeuten würde, den Kampf für die Freiheit aufzugeben, für den sie so viel geopfert hat... (Quelle: Verleih)

ScharfrichterKino
Filmgespräch2D OmU 

Roland Rebers Todesrevue

  • 93´
  • FSK 12
  • Satire

Was ist Leben? Ist es die Sehnsucht eines Liebenden, die Angst vor dem Altern, der rebellische Kampf für ein würdevolles Sterben oder die Jagd nach den meisten Klicks? Ist es vielleicht nur eine Show? ROLAND REBERS TODESREVUE malt ein vielschichtiges Bild vom Sein und reiht das tabuisierte Thema Tod wieder in den Kreislauf des Lebens ein.
In verschiedenen Handlungssträngen kreuzen sich eine ruinierte Liebesbeziehung, ein um Sterbehilfe bettelnder alter Mann, eine Live-Show, in der die Kandidaten gnadenlos dem Publikum geopfert werden, eine Tänzerin, die trotz Selbstoptimierung dem Altern nicht entrinnen kann und der Mensch mit der Maske, der um jeden Preis berühmt werden will. Und zwischen all dem rollt ein Leichenfahrer seine "Kundschaft" durch einen langen Gang und macht sich seine ganz eigenen ungetrübten Gedanken über Leben und Tod.

Cineplex,  Kino 5
Filmgespräch

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