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12. Oktober 2019
TURANDOT
Giacomo Pucccini
Mit Christine Goerke, Eleonora Buratto, Roberto Aronica, James Morris
Dirigent: Yannick Nézét-Séguin
Inszenierung: Franco Zeffirelli
19:00 – ca. 22:20 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
 
Turandot ist Puccinis letzte Oper und wurde erst nach seinem Tod von Franco Alfano nach Skizzen und Aufzeichnungen Puccinis vollendet. In diesem Spätwerk um die Prinzessin Turandot, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann, ertönt mit „Nessun dorma“ eine der berühmtesten Arien der Opernliteratur. Die üppige Inszenierung von Franco Zeffirelli sorgt zudem auch für optischen Genuss.
 
 
26. Oktober 2019
MANON
Jules Massenet
Mit Lisette Oropesa, Michael Fabiano, Carlo Bosi, Kwangchul Youn
Dirigent: Maurizio Benini
Inszenierung: Laurent Pelly
19:00 – ca. 23:10 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Französisch (mit deutschen Untertiteln)
 
Nach der Premiere lobte Die Presse: „Die Neuinszenierung des Franzosen Laurent Pelly bestach durch ihre inspirierte Kulissenwahl - von den Dächern über Paris bis zum düsteren Innenraum von Kirchen und Kasinos. Obwohl in ihrer Tendenz eine tragische Oper, gelang es Pelly, auch ihre komischen Aspekte herauszustellen.“ Dank ihrer eleganten Melodien gehört Massenets Oper Manon zu den meistgespielten Werken der französischen Musikliteratur.
 
09. November 2019
MADAMA BUTTERFLY
Giacomo Puccini
Mit Hui He, Elizabeth DeShong, Andrea Carè, Plácido Domingo
Dirigent: Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Anthony Minghella
19:00 – ca. 22:30 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
 
Nach der Uraufführung im Jahre 1904 schrieb Puccini: “Mit traurigen, aber unerschüttertem Gemüt teile ich Dir mit, dass ich gelyncht wurde! Diese Kannibalen hörten sich keine einzige Note an. Welch eine hasstrunkene Orgie des Wahnsinns! Aber meine Butterfly bleibt, was sie ist: die gefühlteste, ausdrucksvollste Oper, die ich je geschrieben habe.“ Heute gehört sie zu den beliebtesten Opern überhaupt…und wenn dann auch noch Plácido Domingo singt!
 
 
23. November 2019
AKHNATEN
Philip Glass
Mit Anthony Roth Costanzo, J'nai Bridges, Dísella Lárusdóttir, Aaron Blake
Dirigent: Karen Kamensek
Inszenierung: Phelim McDermott
19:00 – ca. 22:45 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Englisch und in alten Sprachen (mit deutschen Untertiteln)
 
Glass komponierte Akhnaten 1983 ohne Violinstimmen, was der Oper einen tiefen, dunklen Klang verleiht. Das Libretto verwendet Pyramidentexte aus dem Alten Ägypten und Texte aus der Amarnazeit. Diese werden vom Erzähler rezitiert oder vom Chor gesungen. Sie handeln vom Scheitern des Pharaos Echnaton, der die Vielgötterei zugunsten des einzigen Gottes Aton abschafft. Doch sein Volk will die alten Gottheiten zurück und erhebt sich gegen den Pharao.
 
 
11. Januar 2020
WOZZECK
Alban Berg
Mit Peter Mattei, Elza van den Heever, Christopher Ventris, Gerhard Siegel
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin
Inszenierung: William Kentridge
19:00 – ca. 21:00 (keine Pause)
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
 
„Jeder Mensch ist ein Abgrund“, seufzt Wozzeck schmerzhaft und ersticht seine Geliebte Marie – das Einzige, wozu er zu diesem Zeitpunkt seiner Lebenstragödie noch in der Lage ist. Danach: Ein einziger wachsender Ton, bedrohlich und mit tiefster Verzweiflung durchtränkt. Alban Bergs expressionistisches Meisterwerk in einer Neuinszenierung des vielfach ausgezeichneten südafrikanischen Künstlers William Kentridge.
 
01.Februar 2020
PORGY AND BESS
The Gershwins
Mit Eric Owens, Angel Blue, Golda Schultz, Latonia Moore, Denyce Graves
Dirigent: David Robertson
Inszenierung: James Robinson
19:00 – ca. 22:30 Uhr (1 Pause)
Gesungen in Englisch (mit deutschen Untertiteln)
George Gershwin legte besonderen Wert darauf, mit Porgy and Bess kein Musical, sondern eine Oper komponiert zu haben, und in der Tat steht das Stück den Opern des Verismo sehr nahe. Viele Melodien aus Porgy and Bess wie etwa I Loves You, Porgy, I Got Plenty o’ Nuttin’ oder Summertime sind zu Jazz-Standards geworden. Letzteres zählt zu den populärsten und am häufigsten gespielten Liedern überhaupt.
 
29. Februar 2020
AGRIPPINA
Georg Friedrich Händel
Mit Joyce DiDonato, Brenda Rae, Kate Lindsey, Iestyn Davies, Duncan Rock
Dirigent: Harry Bicket
Inszenierung: Sir David McVicar
19:00 – 23:00 Uhr (1 Pause)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
 
Ein Politthriller im antiken Rom: Von ihrem Gatten, Kaiser Claudius, heißt es, er sei bei der Rückkehr von seinem Britannien-Feldzug im Meer ertrunken. Agrippina will jetzt ihren Sohn Nero auf dem römischen Thron sehen. Nun gilt es, Intrigen zu spinnen. Doch die Geliebte des Feldherrn Ottone, Poppea, versucht dieses zu verhindern. Anlass für herrlichste Barockmusik und ein Wiedersehen mit Mezzo-Star Joyce DiDonato!
 
 
14. März 2020
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Richard Wagner
Mit Bryn Terfel, Anja Kampe, Franz-Josef Selig, Mihoko Fujimura, Sergey Skorokhodov
Dirigent: Valery Gergiev
Inszenierung: François Girard
19:00 – ca. 21:30Uhr (keine Pause)
Gesungen in Deutsch (mit deutschen Untertiteln)
 
Die Rollen des Holländers und der ihm verfallenes Senta dienten Wagner als Vorbild für ein Menschenbild, zu dem der Komponist in seinen späteren Werken in der einen oder anderen Form immer wieder zurückgekehrt ist: Der geheimnisvolle Fremde aus dem Jenseits und die Frau, die sich für seine Erlösung opfert. Der düstere und impulsive Ton dieses Dramas wird bereits durch die stürmische Ouvertüre des Werks angeschlagen.
 
 
11. April 2020
TOSCA
Giacomo Puccini
Mit Anna Netrebko, Brian Jagde, Michael Volle, Patrick Carfizzi
Dirigent: Bertrand de Billy
Inszenierung: Sir David McVicar
19:00 – ca. 22:10 Uhr (2 Pausen)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
 
Tosca ist seit ihrer Uraufführung fester Bestandteil des Opernrepertoires und gehört zu den fünf weltweit am häufigsten gespielten Opern. Wie ein Thriller fesselt die Geschichte von der ersten Sekunde an. Vor dem Hintergrund von Napoleon Bonapartes Invasion in Italien im Jahr 1800 und den Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Royalisten entspinnt sich eine verhängnisvolle Dreiecksgeschichte um Sex, Religion und Theater.
 
 
09. Mai 2020
MARIA STUARDA
Gaetano Donizetti
Mit Diana Damrau, Jamie Barton, Stephen Costello, Andrzej Filończyk, Michele Pertusi Dirigent: Maurizio Benini
Inszenierung: Sir David McVicar
19:00 – ca. 22:10 Uhr (1 Pause)
Gesungen in Italienisch (mit deutschen Untertiteln)
 
Zwei starke weibliche Charaktere prallen in Maria Stuarda aufeinander. Die inhaftierte schottische Königin Maria Stuart, die auf das Todesurteil durch ihre kühle Cousine Elisabeth I. wartet. Nicht nur im Thronanspruch, auch in der Liebe sind sie Konkurrentinnen. Wenn die beiden Rivalinnen in der zentralen Szene aufeinander treffen und sich mit Vorwürfen und Beleidigungen bombardieren, ist das Belcanto-Kunst auf ihrem Höhepunkt!
 
Die Längen verstehen sich inkl. Pausen.
Die Angaben zu den Längen sind vorläufig!
Änderung und Irrtum vorbehalten!
 
 

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