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Ulm

Bauer unser

  • 92´
  • FSK 0
  • Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht. Schabus bleibt vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So wird es nicht weitergehen. Es läuft etwas falsch. Das Mantra der Industrie - schneller, billiger, mehr - stellen die meisten von ihnen in Frage. Effizient ist unser Agrarsystem allerdings nicht: 40 Prozent der derzeit weltweit in der Landwirtschaft produzierten Kalorien werden verschwendet oder gehen irgendwo auf dem Weg zwischen Produzenten und Konsumenten verloren. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ließen sich derzeit global 12 Milliarden Menschen ernähren - ohne radikale Umstellungen. Einfach nur durch eine nachhaltigere Verteilung und Nutzung der Nahrungsmittel. BAUER UNSER ist ein sehenswerter Film, der zeigt, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Es sind keine rosigen Bilder, und doch gibt es Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Vorarlberger Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Weinviertler Bio-Schafzüchterin Maria Vogt händisch Schafe melkt und frohlockt, Hey, es geht ja auch ganz anders!
BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen - und auch als KonsumentIn das Bekenntnis abzulegen: "Bauer unser". (Quelle: Verleih)

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Kino 1
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Human Flow

  • 140´
  • FSK 6
  • Dokumentarfilm

Am Donnerstag, den 01. November begrüßen wir die Caritas Ulm-Alb-Donau mit dem Bereich Migration als Partner.

Der in Berlin lebende chinesische Konzeptkünstler und Regimekritiker Ai Weiwei dokumentiert in "Human Flow" die größte Völkerwanderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Weltweit sind derzeit 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Nach dem Besuch eines Flüchtlingscamps in der Nähe von Idomeni recherchierte Ai Weiwei über ein Jahr lang mit seinem Filmteam und zeigt das Ausmaß von Flucht und das Leben von Menschen auf der Flucht weltweit. (vf)

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Kino 1
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Trust WHO - Wie krank ist die Weltgesundheitsorganisation?

  • 85´
  • FSK 0
  • Dokumentarfilm

Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die Rolle der WHO wurde bei diesen gesundheitlich relevanten Krisen auf unterschiedliche Weise kritisiert. Teilweise wurde ihr zu große Nähe zur Lobby der Wirtschaftsinteressen, dann wieder eine deutliche Überschätzung der Gefahr bis hin zur Panikmache vorgeworfen. Es ging aber auch um Verharmlosung der Gefahren und Untätigkeit, wo Handeln erforderlich gewesen wäre, wie in Fukushima. Betrachtet man diese großen globalen Krisen aus der zeitlichen Distanz und jenseits der aktuellen Diskussionen, muss man feststellen, dass sich die WHO in einer tiefen Krise befindet. Ihr fehlt es an Geld und Handlungsmöglichkeiten, an klar formulierten Zielen und an Transparenz. Und ihre Entscheidungen in wichtigen Momenten helfen am Ende oft weniger den Opfern und Patienten, als den Pharmafirmen und der Atomindustrie.
Lilian Franck hat in trustWHO exklusive und intensive Gespräche mit allen zur Zeit des Drehs relevanten Verantwortlichen der WHO führen können. Zudem traf sie ehemalige Mitarbeiter und Whistleblower, die einen tiefgreifenden Einblick in die Strukturen der WHO ermöglichen und die Kräfte benennen, die Einfluss auf die WHO nehmen und ihre Arbeit erschweren. (Quelle: Verleih)

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Kino 1
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Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?

  • 100´
  • FSK 6
  • Dokumentarfilm

Produzent: Leopold Hoesch

Wem gehört die Natur? Den Tieren? Den Menschen? Oder sollte sie einfach sich selbst überlassen sein? Und gibt es sie überhaupt noch, die unberührte Natur? Fragen, die komplexer sind, als sie zunächst scheinen mögen. Auf der Suche nach einer Antwort führt uns der Dokumentarfilm "Wem gehört die Natur?" in einen faszinierenden Mikrokosmos: unseren deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen uns eine archaische Welt mitten im Herzen unserer Zivilisation, die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, obwohl sie uns unmittelbar umgibt. In den bayerischen Alpen begegnen wir röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Wir teilen unseren Lebensraum mit diesen und vielen anderen Wildtieren - doch wer bestimmt, wie wir mit ihnen zusammenleben? Wer gibt vor, dass sie - und wie viele von ihnen - gejagt werden dürfen? Und müssen sie überhaupt gejagt werden? Welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden, nicht geschossen würden? In "Wem gehört die Natur?" kommen Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte zu Wort - und zu ganz unterschiedlichen Ansichten. "Wem gehört die Natur?" ist wie ein spannender Waldspaziergang, bei dem man unverhofft einer Seite unserer Natur begegnet, die einem sonst verborgen bliebe. Zugleich ist der Film eine Liebeserklärung an unseren Wald und die Natur, die uns mit eindrucksvollen Landschafts- und Tieraufnahmen daran erinnert, welche Verantwortung wir unserer Umwelt und damit letztlich auch uns selbst gegenüber tragen. Denn eines ist klar: Unser menschliches Dasein hat das Leben auf der Erde vor allem in den letzten 200 Jahren (Quelle: Verleih)

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Kino 1
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Zeit für Utopien

  • 98´
  • FSK 0
  • Dokumentarfilm

In Kooperation mit dem Ulmer Weltladen gibt es im Anschluss an die Dokumentation ein Filmgespräch

In Kurt Langbeins Dokumentation "Zeit für Utopien" suchen moderne Menschen nach Lösungen für faire und gleichzeitig gewinnbringende Geschäftsmodelle, in denen soziale Verantwortung und Umweltschutz Vorrang vor der reinen Profitmaximierung haben sollen. Menschen, Ideen und Projekte aus der ganzen Welt wie "fairphone" oder die von ehemaligen Mitarbeitern des Unilever-Konzerns verwaltete Genossenschaft "Scop Ti" sowie das Züricher Wohnprojekt "Kalkbreite" und viele weitere zeigen, dass neue Wege gangbar sind. (vf)

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Kino 1
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Guardians of the Earth

  • 88´
  • FSK 0
  • Dokumentarfilm

In Kooperation mit dem LRA Neu-Ulm Bereich Klimaschutz wird es im Anschluss ein Filmgespräch geben

Die UN-Klimaverhandlungen sind seit 21 Jahren dramatisch gescheitert. 2015 treffen in Paris schließlich 20.000 Unterhändler aus 195 Ländern zusammen, um einen letzten Versuch zur Rettung der Erde zu unternehmen. Austragungsort ist ein Privatflughafen, der zur UN-Hochsicherheitszone umfunktioniert wurde. Hinter verschlossenen Türen müssen sich die Delegierten auf das erste globale Abkommen gegen den Klimawandel einigen. Es soll einen Meilenstein der multilateralen Diplomatie darstellen und unser Leben für die nächsten Jahrzehnte bestimmen. Ein Vertrag, der jeden Menschen auf der Erde, lebend oder ungeboren, beeinflussen wird - ein Pakt, der entscheidet, ob wir als Spezies überleben werden. "Guardians of the Earth" zeigt das Geschehen aus der Perspektive von fünf hochrangigen Protagonisten. Im Fokus stehen Christiana Figueres, Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), Klimaexperte Saleem Huq aus Bangladesch, die Chefunterhändler der Exportländer von fossilen Brennstoffen und die Vertreter der Staaten, die am meisten von den Folgen des Klimawandels bedroht sind. (Quelle: Verleih)

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Kino 1
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Änderungen im Spielplan, sowie Fehler und Irrtümer sind vorbehalten.

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