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Münster

Panoptic

  • Libanon, 2017
  • 69′
  • Dokumentarfilm
  • OT: Banoptic
  • Regie: Rana Eid
Mi 20. 7. im Cinema: Die Linse zeigt in der Reihe zum 40. Jahrestag des Libanonkriegs Rana Eids Dokumentation aus dem Jahr 2017, die einen vertieften Blick auf den ambivalenten Libanon wirft [arab.OmU]

„I am talking about a whole military system that is controlling the country without really accusing it of anything. It was only my own memories and traumas.“ (Rana Eid in: Emirates Woman)

Durch den Brief einer Tochter an ihren verstorbenen Vater tauchen wir in
den Untergrund des modernen Beiruts ein. Hier treffen die Geschehnisse
des Bürgerkriegs während ihrer Kindheit auf ein modernes Beirut, das
sich mit seiner Vergangenheit nicht beschäftigen will. Eid, die als
Sounddesignerin mit unzähligen bekannten Regisseur*innen gearbeitet hat
und im Libanon an der Universität Sound unterrichtet, hat hier eine neue
Gattung der Stadtsymphonie und des Dokumentarfilmessays geschaffen.

Oft wird im Film Ton als zweitrangig betrachtet, doch Eid beweist das
Gegenteil, indem sie anhand des Tons den Bildrhythmus vorgibt und so
einen einzigartigen Film schafft, der poetisch ist und die üblichen
Erzählweisen auflöst, um etwas komplett Neues entstehen zu lassen. „For
me, sound is the identity of the image, and the soundtrack of this film
is its identity.“ (Rana Eid in: Variety)

(Quelle: Die Linse e.V.)

Cinema Münster Cinema

Mittwoch, 20.07.

Änderungen im Spielplan, sowie Fehler und Irrtümer sind vorbehalten.

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