Previews & Events
Die progressiven Nostalgiker
Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation. Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten. Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert.
Sneak Preview FSK 16
Wer Überraschungen liebt, ist hier richtig aufgehoben und sieht die Top-Filme oft schon Wochen vor ihrem regulären Start!

Die Saat des heiligen Feigenbaums
Obwohl die Demonstrationen zunehmen und der Staat mit immer härteren Maßnahmen durchgreift, entscheidet sich Iman für die Seite des Regimes und bringt damit das Gleichgewicht seiner Familie ins Wanken. Während der strenggläubige Familienvater mit der psychischen Belastung durch seinen neuen Job zu kämpfen hat, sind seine Töchter Rezvan und Sana von den Ereignissen schockiert und elektrisiert. Seine Frau Najmeh wiederum versucht verzweifelt, alle zusammenzuhalten. Dann stellt Iman fest, dass seine Dienstwaffe verschwunden ist, und er verdächtigt seine Familie...
G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge
G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge ist eine originelle Actionkomödie, die in einer reinen Tierwelt spielt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Will, ein kleiner Ziegenbock mit großen Träumen. Er bekommt die einmalige Chance, einem Profiteam beizutreten und Roarball zu spielen – ein kontaktintensiver Hochleistungssport, bei dem die schnellsten und furchterregendsten Tiere der Welt dominieren. Wills neue Teammitglieder sind daher nicht gerade begeistert, nun eine schmächtige Ziege in ihrer Mannschaft zu haben, doch Will ist wild entschlossen, den Sport zu revolutionieren und ein für alle Mal zu beweisen, dass auch Kleine ganz groß rauskommen können.
Der Fremde
Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter Anfang dreißig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit seiner früheren Kollegin Marie und kehrt in seinen gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in seine zwielichtigen Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heißen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Ereignis kommt.
Marty Supreme
Schuhverkäufer Marty (Timothée Chalamet) hat nur ein Ziel im Leben: Weltmeister im Tischtennis zu werden und somit in den Olymp der gefeierten Athleten aufzusteigen, zu denen er sich selbst ohnehin schon lange zählt. Um an einem Turnier in London teilnehmen zu können, setzt der junge New Yorker alles auf eine Karte, muss sich im nervenaufreibenden Finale aber dem japanischen Sportstar Endo geschlagen geben. Doch das ist erst der Anfang der Odyssey eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg alles zu riskieren. Denn für den kleinen Schuhladen seines Onkels ist Martys Traum definitiv ein paar Nummern zu groß.
Scarlet
SCARLET, eine mittelalterliche Prinzessin, kämpft mit dem Schwert und begibt sich auf eine gefährliche Mission, um den Tod ihres Vaters zu rächen.Doch ihre Mission scheitert und sie findet sich schwer verletzt in einer jenseitigen Welt wieder. Dort begegnet sie einem idealistischen jungen Mann aus unserer Gegenwart, der ihr nicht nur bei der Heilung hilft, sondern ihr auch die Möglichkeit einer Zukunft ohne Bitterkeit und Wut aufzeigt. Als sie erneut mit dem Mörder ihres Vaters konfrontiert wird, steht Scarlet vor ihrer größten Herausforderung: Kann sie den Kreislauf des Hasses durchbrechen und einen Sinn im Leben außer der Rache finden?
Die Fotografin
DIE FOTOGRAFIN ist die wahre Geschichte von Lee Miller, einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war. Mutig und entschlossen, trifft sie Entscheidungen nach ihren eigenen Vorstellungen. Als ehemaliges Fotomodell und Muse des Avantgarde-Fotografen Man Ray, ist Lee Miller es schließlich leid, das Fotosubjekt ihrer männlichen Kollegen zu sein und setzt fortan den Fokus auf ihre eigene Arbeit als Fotografin. Als der Krieg naht, ändert sich für sie über Nacht fast alles: Kurz vor dem Blitzkrieg folgt Lee Miller der Liebe ihres Lebens, dem Kunsthändler Roland Penrose (Alexander Skarsgård), in seine Heimatstadt London, wo sie schließlich einen Job als Fotografin für die britische Vogue bekommt. Frustriert von den Einschränkungen, denen sie sich als weibliche Fotografin ausgesetzt sieht, und müde von der Aussage, dass Frauen ''''ihre Pflicht tun'''' sollen, während Männer definieren, was das bedeutet, drängt Miller die Chefredakteurin der britischen Vogue, Audrey Withers (Andrea Riseborough), die Erlaubnis zu beantragen, dass sie als Fotografin an die Front gehen darf. Aufgrund ihres Geschlechts wird Miller jedoch abgewiesen. Als sie im britischen System nicht weiterkommt, erhält Miller schließlich eine Kriegsakkreditierung aus den USA und macht sich auf den Weg nach Europa. Alleine. (Quelle: Verleih)
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Kurz vor der Pleite gerät der Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner) ins mediale Rampenlicht, als ein Journalist (Leon Ullrich) ihn zum angeblichen Organisator einer spektakulären DDR-Massenflucht von 1984 erklärt – während er über Nacht zum gefeierten gesamtdeutschen Helden wird, gibt es für ihn keinen Ausweg mehr aus der Lüge, ohne die große Liebe seines Lebens (Christiane Paul) zu verlieren.
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Kurz vor der Pleite gerät der Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner) ins mediale Rampenlicht, als ein Journalist (Leon Ullrich) ihn zum angeblichen Organisator einer spektakulären DDR-Massenflucht von 1984 erklärt – während er über Nacht zum gefeierten gesamtdeutschen Helden wird, gibt es für ihn keinen Ausweg mehr aus der Lüge, ohne die große Liebe seines Lebens (Christiane Paul) zu verlieren.

Mit der Faust in die Welt schlagen
Um die Jahrtausendwende, mitten in der ostdeutschen Provinz. Hier wachsen die Brüder Philipp (12) undTobias (9) Zschornack auf. Anfangs scheint mit dem Hausbau der Eltern alles im Wachstum zu sein, dochals der hagere Uwe auf der Baustelle zur Hilfe kommt, erleidet das Familienglück erste Risse. Den Kindernist der Mann nicht geheuer. Unfreiwillig machen sie sich ein Bild eines abstürzenden Lebens –nichtsahnend, dass ihnen ein ähnliches Schicksal drohen wird.Dann ist Uwe tot und die Gründe scheinen immer die gleichen: zu viel Alkohol, keine Arbeit und eine DDR-Vergangenheit, von der man sich nicht befreien kann.Mit dem Einzug in das noch unfertige Haus ist der Höhepunkt der Familie erreicht. Der Vater verliertseinen Job, während die Mutter versucht, die Dinge weiter am Laufen zu halten. Das Haus, das einstFreiheit versprach, wird zur ewigen Baustelle, die sich auf das Leben aller überträgt. Mitten darin Tobi undPhilipp, alleingelassen mit sich selbst, ohne Orientierung, Halt oder eine Idee von Zukunft.Die Kindheit der Brüder ist geprägt von einem endlos monotonen Alltag, in dem nicht nur die Frustrationder Erwachsenen jederzeit spürbar ist, sondern auch die eigenen ungestillten Bedürfnisse nachFamilienzusammenhalt und Anerkennung.
Hamnet
Mit HAMNET kehrt Oscar®-Gewinnerin Chloé Zhao auf die große Leinwand zurück. In der Verfilmung des gefeierten Romans von Maggie O’Farrell, die gemeinsam mit Zhao auch das Drehbuch verfasste, wird die Geschichte von William Shakespeares Familie erzählt. Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt man, wie sie sich in den großen Barden verliebt und die beiden ein gemeinsames Leben planen. Als ihr einziger Sohn Hamnet im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten in dieser furchtbaren persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und Trauer, „Hamlet“ zu schreiben, eines der großen Dramen der Literaturgeschichte.

Heldin
Floria (Leonie Benesch) arbeitet mit viel Leidenschaft und Professionalität als Pflegefachfrau in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat selbst in Stresssituationen immer ein offenes Ohr für ihre Patientinnen und Patienten und ist im Notfall sofort zur Stelle – idealerweise. Doch in der harten Realität ihres oft schwer kalkulierbaren Alltags sieht das meist anders aus. Als Floria an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwerkranke Mutter (Lale Yavas) und einen alten Mann (Urs Bihler), der dringend auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie den Privatpatienten (Jürg Plüss) mit all seinen Extrawünschen. Aber dann passiert ihr ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht völlig aus dem Ruder zu laufen. Ein nervenzerrender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.