Cinema & Kurbelkiste Münster
Schloßtheater Münster

Cinema Ost. Osteuropa im Spiegel des Films (2) - Mit Vorfilm „Keine Stadt, Kein Dorf“, mit Regisseurin Ekaterina Reinbold

Mo 16. 3. um 19:00 Uhr im Schloßtheater [belaruss./russ.OmU] - anschl. Publikumsgespräch Mo 16. 3. um 19:00 Uhr im Schloßtheater [belaruss./russ.OmU] - anschl. Publikumsgespräch
NEU
MO 16.03.
Woody, Schloßtheater
2D
19:00
OmU
filmclub
Barrierefreier Zugang
Barrierefrei

The Swan Song of Fedor Ozerov

Ein Low-Budget-Regiedebüt, das der Schwere der Welt trotzt. Als Vorfilm „Keine Stadt, kein Dorf“ von Ekaterina Reinbold.

Während die Welt vom drohenden Krieg spricht, treibt den 25-jährigen Musiker Fedor nur eine fixe Idee um. Er will Songs schreiben und endlich eine Band gründen. Doch ohne seinen verschwundenen Glückpullover scheint jede Inspiration unmöglich. Seine obsessive Suche wird zur schrägen Odyssee, die ihn zu unterschiedlichsten Menschen führt. Alle sind hier auf der Suche nach Sinn, Gleichgesinnten oder auch nur ein bisschen Nähe angesichts des Weltuntergangs. Mit Witz, Poesie, Orpheus & Eurydike, Orcs & Elfen porträtiert Yuri Semashko seinem Low-Budget-Regiedebüt in freundlich-unschuldigem Ton eine kreative Generation, die der Schwere der Welt trotzt. // Vorfilm: Keine Stadt, Kein Dorf (Regie: Ekaterina Reinbold, Deutschland 2026, 23 min, Deutsch, Russisch mit dt. Ut.) Zhenya kommt mit ihrer Familie zusammen, um den Geburtstag ihres Großvaters zu feiern. Im Verlauf des Tages entsteht eine Reihe intensiver Gespräche: kleine Reibereien, lang überfällige Worte. Zwischen all diesen Stimmen findet Zhenya einen Zugang zu ihrer eigenen Geschichte – und vielleicht auch zu ihrer Mutter.

Cast & Crew
OT: The Swan Song of Fedor Ozerov
Regie: Yuri Semashko
Mit: Pavel Haradnitski, Viachaslau Kmit, Violetta Rahachova
Cast & Crew
filmclub

So 15. 3. bis So 29. 3. im Schloßtheater:

Cinema Ost. Osteuropa im Spiegel des Film

Die Cinema Ost-Filmtage gehen 2026 in die vierte Runde! Unter dem Motto RENOVATION — Erneuerung präsentieren sie sechs Filme aus den Ländern Litauen, Georgien, Ukraine, Belarus, Russland/Ossetien. Auch ein tschechischer Film ist diesmal dabei, denn 2026 ist das Jahr der tschechischen Kultur in Deutschland.

Homepage: cinema-ost.de

filmclub münster: Das Programm 1. Halbjahr 2026

Das filmclub-Programm der ersten Jahreshälfte 2026 bietet wieder eine facettenreiche Mischung voller Filmkunst und überraschender (Wieder-)Entdeckungen. Erneut mit dabei sind Vorschläge aus dem „Call for curators“.

Im Jahresthema zeigt der filmclub unter dem Titel #Grenzenlos Filme, die sich mit Grenzerfahrungen und -überschreitungen auseinandersetzen, die Geschichten des Aufbruchs und des Ankommens, von Verlust, Hoffnung und Zugehörigkeit, von Bewegungen zwischen Ländern, Sprachen und Lebensrealitäten erzählen. Gleichzeitig fragen wir: Was ist im Kino möglich, was (noch) nicht in der Wirklichkeit? Welche Bilder überwinden Grenzen, welche überschreiben Geschichte? Welche filmischen Formen sprengen Konventionen – narrative, formale, institutionelle? Können wir im Kino andere Realitäten spürbar machen, neue Zukünfte entwerfen, Utopien denken?

In der Reihe Filmplädoyer hat diesmal Alexander Scholz, Leiter der Duisburger Filmwoche, einen für ihn bedeutenden Film ausgewählt und stellt ihn mit einer persönlichen Einführung vor. Zudem bringt er zwei weitere ausgezeichnete Filme aus dem reichhaltigen Duisburger Programmarchiv mit.

In der Freifläche laufen Filme des Programms Cinema Ost sowie Kooperationen mit dem Studiengang Visuelle Anthropologie, dem Projekt poetry zum Internationalen Lyriktreffen sowie ein Filmabend zum 80. Geburtstag von Dieter Fietzke, dem langjährigen Leiter der Werkstatt Film/Video/Neue Medien an der Kunstakademie Münster.

TICKET: filmclub-Einheitspreis: 10,- €, mit filmclub-Karte / Kultursemesterticket: 6,- €
Beginn pünktlich! Kein Vorprogramm!
Schulvorstellungen sind auf Anfrage möglich.

Über den filmclub münster

Im Jahr 2023 konnte der filmclub münster sein 75-jähriges Jubiläum feiern. Damit ist er der älteste noch existierende Filmclub Deutschlands! Nur wenige kulturelle Programme und Institutionen können auf eine so lange Geschichte zurückblicken.

Der filmclub münster wurde im Juni 1948 im Umfeld der Universität Münster (ehem. Westfälischen-Wilhelms-Universität) ins Leben gerufen, um den kulturellen Film zu fördern und ein Gegengewicht zum kommerziellen Film zu schaffen. Getragen von der Filmwerkstatt Münster, den Münsterschen Filmtheater-Betrieben, dem Westfälischen Kunstverein und Burg Hülshoff – Center for Literature, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, organisiert der filmclub münster regelmäßig thematische Filmreihen, die im Kino Schloßtheater und an anderen Orten präsentiert werden.

Im November des Jubiläumsjahres 2023 ist die Geschichte des filmclub münster als Buch erschienen: „Andere Blicke – 75 Jahre Filmclub Münster“ – 150 Seiten Film & Münster sind bei STRZELECKI-BOOKS erschienen, für 18 Euro im gut sortierten Buchhandel erhältlich.

Mehr auf www.filmclub-muenster.de

Logo filmclub

Bildergalerie