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Dettelbach

Fr, 11. Sep 2020

Stars zu Besuch: "972 Breakdowns - Auf dem Landweg nach New York"

  • 9. Woche
  • 115´
  • FSK 0
  • Dokumentarfilm
Wo der eigentliche Plan nicht mehr aufgeht, wird es spannend… Willkommen im Beiwagen der charmanten aber auch launischen russischen Ural 650 auf dem Landweg nach New York! Sie sind 43.000 Kilometer auf ihren Motorrädern gefahren: Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo begegnen auf dem Weg um den Globus den unterschiedlichsten Menschen.

Mit begeistertem Applaus begrüßte unser CINEWORLD-Publikum Efy Zeniou, Kaupo Holmberg und Martin Henz nach der Vorstellung von "972 Breakdowns - Auf dem Landweg nach New York".  Im Kinosaal erzählten die jungen Leute von ihren Abenteuern auf dem Weg nach New York und wie sie daran gewachsen sind. Nach dem Film standen sie noch lange für Gespräche zur Verfügung, verkauften Soundtracks und Bücher.
 
Motorradfahrer aus "972 Breakdowns - Auf dem Landweg nach New York" live zu Gast - September 2020

Von 2014 bis 2020 - also rund sechs Jahre - hat es gedauert von der ersten Idee bis zur Fertigstellung des Films, berichten sie dem Publikum im Kinosaal. "Der Ursprungsgedanke stammt von Johannes, der seine Schwester in Kanada besuchen wollte und nach einem Weg gesucht hat, nicht fliegen zu müssen". Nach dem Abschluss ihres Kunststudiums beschließen Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo, sich mit russischen Urals 650 samt Beiwägen auf den Weg zu machen. Insgesamt 43.000 Kilometer legen sie in zweieinhalb Jahren zurück: Start ist im deutschen Halle, dann geht es weiter nach Georgien, in die Mongolei, nach Russland und Tschukotka. Über die Beringstraße geht es weiter nach Alaska, Kanada und schließlich erreichen sie ihr Ziel New York.

972 Pannen haben sie mit ihren Oldtimern, aber immer ist irgendjemand zur Stelle, der weiß, wie man die Motorräder reparieren kann oder hat sogar Ersatzteile vorrätig. Sie treffen die unterschiedlichsten Menschen, darunter Martin aus Bamberg, der alleine unterwegs war und nachdem sein Gefährt den Geist aufgegeben hatte, mit dem Pferd weitergeritten ist. Irgendwann sieht er die Truppe dann am Straßenrand und schließt sich ihnen an.

Mit einer gehörigen Portion Naivität erkunden die Abenteurer, was es heißt, endlose Wellblechpisten in der Mongolischen Steppe zu bewältigen, was es bedeutet, wenn in der Wildnis Kanadas kein Krankenhaus in der Nähe ist oder wenn im Norden Russlands Straßen überflutet sind und Brücken zur Rarität werden.

Irgendwann hören alle Strassen auf und Helme werden gegen Schwimmwesten eingetauscht. Nach langem Tüfteln funktionieren sie die Motorräder um, die damit in der Lage sind, 1600 km auf dem Kolyma Fluss im fernen Osten Russlands bis in den arktischen Ozean zu schwimmen. Die klapprigen Beiwagen-Motorräder, gefertigt in der ehemaligen Sowjetunion, bestimmten den Takt ihrer Reise. Die ständigen Pannen lassen das Vorhaben zunächst aussichtslos erscheinen. Das Scheitern als fast unausweichliches Resultat der eigenen Aktion zu akzeptieren, ist die Herausforderung. Trotzdem Tag für Tag erneut aufzubrechen, um mit Erstaunen zu entdecken, dass gerade die Pannen es sind, die als Schlüssel zur Kontaktaufnahme dienten und unzählige Einblicke in Küchen, Wohnzimmer, aber vor allem in die Werkstätten der einheimischen Bevölkerung erlauben.

Bilder von Besuch gibt es unter www.cineworld-main.de.

Ab Donnerstag, 17. September, ist "972 Breakdowns - Auf dem Landweg nach New York" bei uns im CINEWORLD zu sehen.

Wir danken unseren Partnern und Unterstützern