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Dettelbach

Di, 08. Mrz 2022

Live-Special "Auf dem Weg - Wenn Begegnungen verändern"

  • 150. Woche
  • 118´
  • FSK 0
  • Dokumentarfilm, Reisefilm
Drei Jahre durch Asien - mit einem Kind losgezogen und mit zwei Kindern zurückgekommen. Die beiden Reisenden und Filmemacher Salima Oudefel und Timo Götz sind am Dienstag, 8. März, persönlich zu Gast in der 19-Uhr-Vorstellung von "Auf dem Weg - Wenn Begegnungen verändern" im CINEWORLD Mainfrankenpark. Sie berichten von ihren Abenteuern und beantworten Fragen.

Die beiden Abenteuerer Salima Oudefel und Timo Götz - im wirklichen Leben Physiotherapeutin und Landschaftsgärtner - stellten ihre Reisedokumentation "Auf dem Weg - Wenn Begegnungen verändern" persönlich bei uns im CINEWORLD Mainfrankenpark vor. Das Publikum klatschte begeistert nach der Vorführung, als die Beiden auf die Bühne kamen.

 
Im Jahr 2016 verkaufen Salima und Timo alles, was sie besitzen und gehen mit ihrem 5 Monate alten Baby Emilia auf die Reise. Dauern soll sie ein halbes Jahr, geworden sind es im Endeffekt drei Jahre. Eigentlich wollten sie auch keinen Film machen, sondern ihre Eindrücke filmisch festhalten und die ersten eineinhalb Jahre filmen sie deshalb nur Sehenswürdigkeiten. Doch dann bemerken sie, dass es die Menschen sind, die die Welt gestalten. Und dann ändert sich ihre Herangehensweise deutlich. Jetzt filmen sie Menschen, Bräuche und vor allem Leben.

Das Publikum erlebt mit, wie die kleine Familie im dreirädigen Tuk Tuk auf kriminell schlechten Straßen fährt, wie sie bei der Kokosnussernte hilft oder einen chinesischen Fotografen kennenlernt. Es ist auch dabei, als Salima am gefährlichen Dengue-Fieber erkrankt und ihr Mann und die kleine Tochter vor Angst an ihre Grenzen kommen.

Wunderschöne Aufnahmen zeigen, wie die kleine Emilia größer wird, unbeschwert mit anderen Kinder spielt und immer fröhlich lacht. Und schließlich die schwangere Salima, die im Endeffekt ihr Kind über einen Kaiserschnitt zur Welt bringt, weil die Nabelschnur zweimal um den Hals des Kindes liegt.

Im Jahr 2019 kommen sie nach Deutschland zurück und für Salima und Timo ist es leichter, wieder in ihren Alltag zu gehen. "Für Emilia war es sehr schwer, sich zurecht zu finden, denn sie kannte nur die Unbeschwertheit und Herzlichkeit der Menschen", erzählt Salima.

Und dann verraten sie, dass es Ende März wieder losgeht: Eigentlich wollten sie ihre neue Reise in Russland beginnen und mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren. Aber die Weltpolitik hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt fahren sie mit ihrem Auto Richtung Griechenland, verkaufen es irgendwo und wie es dann weitergeht, das wissen sie jetzt noch nicht. Doch eines wissen Salima und Timo genau: Ihre beiden Kinder sind auf jeden Fall wieder dabei!

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