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Münster
 
Der filmclub münster ist der älteste noch existierende Filmclub Deutschlands. Im Juni 1948 wurde er im Umfeld der Westfälischen-Wilhelms-Universität ins Leben gerufen, um den kulturellen Film zu fördern und ein Gegengewicht zum kommerziellen Film zu schaffen. Getragen von der Filmwerkstatt Münster, den Münsterschen Filmtheater-Betrieben, dem Westfälischen Kunstverein und  Burg Hülshoff – Center for Literature, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, organisiert der filmclub münster regelmäßig thematische Filmreihen, die im Kino Schloßtheater und an anderen Orten präsentiert werden.
 
 

Mehr auf www.filmclub-muenster.de

filmclub-Einheitspreis: 8 €,
mit filmclub-Karte / Kultursemesterticket: 5 €
Beginn pünktlich! Kein Vorprogramm!
Schulvorstellungen sind auf Anfrage möglich. 
Vorverkauf in der Regel ab Dienstag der Vorwoche
 

 

#StandWithUkraine: Ukrainisch-russisches Filmwochenende

 
Kurzfristig veranstaltet der filmclub münster am Freitag, 25. 3. und Sonntag, 27. 3. ein UKRAINISCH RUSSISCHES FILM-WOCHENENDE - mit jeweils einem Film aus der Ukraine und aus Russland. Publikumsgespräche sind geplant, das EIntrittsgeld wird gespendet.
Die beiden Länder haben eine reiche Filmkultur, geprägt von starken Bildern und Geschichten. Viele Künstler*innen aus der Ukraine wie auch aus Russland setzen sich dabei kritisch sowohl mit ihrer Lebenswirklichkeit als auch der jeweiligen aktuellen gesellschaftlichen und politischen Situation auseinander. Wir wollen die Filmschaffenden sichtbar machen und die filmischen Arbeiten beider Länder in den Dialog bringen. Die Erlöse der Veranstaltungen werden für Kulturschaffende in der Ukraine gespendet.
 
Fr 25. 3. um 18:00 Uhr im Schloßtheater:
filmclub münster - Ukrainisch-russisches Filmwochenende
LEVIATHAN [russ OmU]
Der russische Film von Andrej Swjaginzew  aus dem Jahr 2015  wurde für den Oscar nominiert und mit dem Golden Globe ausgezeichnet. In dem bildgewaltigen Drama sieht sich die Hauptfigur als moderner Hiob der zerstörerischen Willkür der lokalen Ordnungsmacht schutzlos ausgeliefert. [russ.OmU]
 
So 27. 3. um 17:00 Uhr im Schloßtheater:
filmclub münster - Ukrainisch-russisches Filmwochenende
Der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilm der 1982 in Kiew geborenen Iryna Tsilyk aus dem Jahr 2020 porträtiert das Leben der alleinerziehenden Mutter Anna und ihrer vier Kinder im ukrainischen Donbass: Während die Außenwelt von Bombenangriffen und Chaos geprägt ist, gelingt es der Familie, ihr Haus als sicheren Hafen voller Leben und Licht zu erhalten. [ukr./russ.OmU]
 

 

filmclub-Filmreihen 2022:

 
 • Jahresthema 2022: „Jede Menge Arbeit“
 Im Zentrum des Filmclub-Programms steht 2022 das Jahresthema „Jede Menge Arbeit“: Mit dem Fokus auf Arbeitswelten gestern, heute und morgen mischt der filmclub wieder neue Filme und Klassiker, Fiktionales und Dokumentarisches und blickt auf Arbeiten in verschiedenen Himmelsrichtungen und Kontinenten.
 
• Filmplädoyer
Beim monatlichen Filmplädoyer präsentieren Künstler*innen verschiedener Sparten wie auch andere spannende Akteure der Zivilgesellschaft einen für sie wichtigen Film, treten für ihn ein und diskutieren darüber gemeinsam mit dem Publikum.
 
• Freifläche: „Recht abgedreht“
 In der Freifläche zeigt der filmclub zusammen mit dem Sonderforschungsbereich „Recht und Literatur“ der Uni Münster die Reihe „Recht abgedreht“. Im Fokus stehen Geschichten, die ganz unterschiedliche Facetten rechtlicher Auseinandersetzungen aufzeigen. Die Filme werden von Forschenden des Clusters vorgestellt bzw. diskutiert.
 
Das weitere filmclub-Programm:
 
Mo 28. 3. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Filmplädoyer von Kristina Scepanski
Strange Days [engl.OmU]
 
Mo 4. 4. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Freifläche: „Recht abgedreht“
 
Mo 11. 4. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Jahresthema „Jede Menge Arbeit“
 
Mo 2. 5. um 20:00 Uhr im Schloßtheater
Freifläche: „Recht abgedreht“
 
Mo 9. 5. um 20:00 Uhr im Schloßtheater
filmclub münster: Filmplädoyer von Hans Thill
 
Mo 16. 5. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Jahresthema „Jede Menge Arbeit“
The Cleaners [engl.OmU]

Mo 23. 5. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Filmplädoyer von Çakey Blond
Glitter [engl.OmU]
 
Mo 30. 5. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Freifläche: „Recht abgedreht“
 
Mo 6. 6. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Jahresthema „Jede Menge Arbeit“
 
Mo 13. 6. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Filmplädoyer von Nele Müller
Rafiki [suaheli.OmU]
 
Mo 4. 7. um 20:30 Uhr im Schloßtheater
Freifläche: „Recht abgedreht“
Antigone [franz./arab.OmU]
 

 
Im Schloßtheater geplant – VERSCHOBEN:

Russische Filmtage 2022

 
Aufgrund des Krieges in der Ukraine hat sich die Deutsch-Russische Gesellschaft entschieden, die Russischen Filmtage (geplant am So 6. 3. bis So 27. 3. im Schloßtheater) zu verschieben.
 
Die Ereignisse überschlagen sich und es wird deutlich, dass neben dem in keiner Weise zu rechtfertigenden Angriff auf die Ukraine auch Putins Drohungen gegen die westliche Welt immer gefährlichere Ausmaße annehmen. Die Organisator*innen der Russischen Filmtage in Münster und Düsseldorf halten es deshalb für unangemessen, dieses seit vielen Jahren bewährte Projekt zum jetzigen Zeitpunkt durchzuführen. In dieser Situation gilt unsere Aufmerksamkeit der Entwicklung in der Ukraine. Wir glauben zudem, dass es Abstand braucht, den ausgewählten Filmen den adäquaten Raum zu geben.
Wir solidarisieren uns mit der Ukraine und allen russischen Bürger*innen, die sich gegen den Krieg und für die Demokratie einsetzen.
Die Russischen Filmtage wurden 2009 ins Leben gerufen. Wir verstehen sie als Möglichkeit des Dialogs der Kulturen und die Filme als Fenster in dieses große, vielfältige Land. Die Filmtage sind nicht das Sprachrohr staatlicher Propaganda. Die meisten der Regisseur*innen der in den letzten 14 Jahren gezeigten Filme gehören der Opposition an, die sich öffentlich gegen den Krieg und für Demokratie und Frieden positionieren. „Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg“, schreibt Sigmund Freud in einem Brief an Albert Einstein. Deshalb hoffen wir auf den Frieden in der Ukraine und darauf, die Russischen Filmtage Münster und Düsseldorf zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
Gesellschaft zur Förderung der deutsch-russischen Beziehungen Münster/Münsterland e.V. –  http://drg-muenster.org
 
Das ursprünglich geplante Programm:
Abteil Nr. 6 [russ.OmU]
Geballte Fäuste [Osset.OmU]
Liebe Genossen [russ.OmU]
Hey! Teachers! [russ.OmU]
Ende des Films [russ.OmU]
 
 

 
Immer in der Adventszeit im Schloßtheater:

Weihnachts-Münster-Special:
ALLE JAHRE WIEDER

 
 
Der Titel hat sich mittlerweile bewahrheitet - Alle Jahre wieder zeigt der filmclub münster zu den Festtagen im Schloßtheater Ulrich Schamonis ultimativen Münster-Weihnachtsfilm!
 
Der Werbetexter Hannes (Hans-Dieter Schwarze) fährt in der Weihnachtszeit nach Münster zu seiner Frau (Ulla Jacobsson) und seinen Kindern. In diesem Jahr hat er seine Freundin Inge (Sabine Sinjen) mitgebracht, die hofft, dass Hannes endlich mit seiner Frau über die Scheidung spricht. Doch der flüchtet sich in die Geselligkeit seines alten Freundeskreises, der aus einer Reihe ewig pubertierender „gestandener Männer“ besteht, und lässt Inge allein die Stadt durchstreifen …
Ulrich Schamonis Film wurde 1967 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin mit dem Silbernen Bären und dem Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESCI) ausgezeichnet. Schließlich folgten noch drei Bundesfilmpreise.
 
BRD 1967 · Regie: Ulrich Schamoni · Drehbuch: Michael Lentz& Ulrich Schamoni · Kamera: Wolfgang Treu · Musik: Hans Posegga · Mit Hans-Dieter Schwarze (Hannes Lücke), Ulla Jacobsson (Lore), Sabine Sinjen (Inge), Johannes Schaaf (Spezi), Hans Posegga (Dr. Meineke), Busso Mehring (Museumsführer) u.a. · 86'
 
PRESSESTIMMEN:
»In Museum und Bierkneipe werden die Westfalen quasi-dokumentarisch abgefilmt. Hochwürden predigte original für Schamoni, und die Doornkaat-Brüder tranken wirklich, um betrunken zu werden. Sie sind jetzt bessere Herren um die 40, aber alles, was sie „noch lieben, ist eine Kneipe mit Nachtkonzession“. Für Schamoni und den Drehbuchautor Michael Lentz ist das Münster-Lichtspiel eine Art Heimatfilm – beide wuchsen in der Bischofsstadt heran. Und „Westfale sein“ erklärt Lentz westfälischen Wackersinn, „heißt Margarine um ihrer selbst Willen essen“. (Der Spiegel, 1967)
»Es dürfte schwerfallen, in diesem Film eine einzige Bildfolge aufzutreiben, die im Milieu, im Dialog und im Spiel der Darsteller nicht mit der gegebenen Wirklichkeit im münsterschen Milieu übereinstimmt.« (aus der Begründung der Filmbewertungsstelle)
 
PREISE & EHRUNGEN:
Filmband in Silber des Deutschen Filmpreises 1967 für den besten Spielfilm
Filmband in Gold des Deutschen Filmpreises 1967 für die beste weibliche Nebenrolle (Ulla Jacobsson) und den besten Darsteller (Hans-Dieter Schwarze)
Silberner Bär für Idee und Drehbuch; FIPRESCI-Preis der Internationalen Filmkritik, Berlinale 1967
Ehrendiplom, Festival Acapulco 1976
Prädikat „besonders wertvoll“ (FBW)
 

Als Vorfilm: DER REINIGER

 
 
Pitt Hartmann verfolgt als radelnder Beamter eine Taube durchs wilde Münster und ist dabei so einigen Gefahren ausgesetzt. Der Beitrag der Filmwerkstatt Münster zum 1200-jährigen Jubiläum der Stadt Münster im Jahre 1993.
 

Bis 13. 3. 2022 im Stadtmuseum Münster:
Ausstellung und Buchprojekt zum Film

 
 
Ulrich Schamonis Spielfilmklassiker ist ein wichtiges Stück städtischer Kulturgeschichte. Anhand von zentralen Schauplätzen des Films zeigt die Ausstellung „Alle Jahre wieder in Münster: Die Stadt & der Film“ bis Ende Februar 2022 im Stadtmuseum Münster, wie sich Stadt und Menschen in den vergangenen fünf Jahrzehnten verändert haben. Münsterische Prominente, Gastwirte und "normale" Bürger von heute haben sich dafür an den historischen Drehorten in Schlüsselszenen aus ALLE JAHRE WIEDER fotografieren lassen.
Zur Ausstellung erscheint ein ausführlicher Bildband beim Aschendorff Verlag
 
 

 

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